Dietmar Hamann 2025IMAGO / Jan Huebner

"Gar nicht möglich, sowas zu machen": Didi Hamann rechnet mit Bundesliga-Trainer ab

Die Kritik an Albert Riera reißt nicht ab. Jetzt hat Dietmar Hamann den Trainer von Eintracht Frankfurt deutlich angezählt. Der ehemalige Nationalspieler griff dabei zu markigen Worten.

  • Hamann: Eintracht liegt "in Schutt und Asche"

    Die Eintracht liege "in Schutt und Asche", sagte Hamann gegenüber Sky. "Nicht nur die Ergebnisse, sondern auch das, was man von den Spielern hört." Hamann gab die Entwicklung bestimmter Spieler unter Riera zu bedenken, ohne konkret zu werden: "Was mit Götze oder Uzun passiert ist ... das ist ja in so kurzer Zeit gar nicht möglich, sowas zu machen."

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  • Can UzunGetty Images

    Mario Götze spielt keine Rolle mehr - Can Uzun kommt zurück

    Götze war zu Beginn der Amtszeit Riera in Frankfurt noch Starter, aber nur für vier Spiele. In den folgenden neun Partien schmorte der 33-Jährige sechsmal 90 Minuten auf der Bank, stand einmal gar nicht im Kader und sammelte in zwei Einsätzen lediglich 56 Minuten Spielzeit.

    Uzun fehlte verletzungsbedingt bei Rieras Ankunft und wurde nach seiner Genesung sehr langsam wieder herangeführt. In den letzten drei Partien stand der 20-Jährige jeweils in der Startformation der Hessen und verbuchte zwei Tore sowie eine Vorlage.

    Hamann geht von einem erneuten Trainerwechsel nach Saisonende aus, da sich Frankfurt seiner Einschätzung nach in die falsche Richtung entwickle. "Wenn man einen neuen Trainer holt, will man eine Entwicklung sehen. Die ersten Spiele waren okay, aber seitdem geht es rückwärts", sagte der 52-Jährige. "Sie werden im Sommer wahrscheinlich wieder einen neuen Trainer bekommen – und dann muss man schauen, wie es weitergeht."

  • albert riera dortmund frankfurtgetty

    Zwei Monate ohne Sieg: Rieras Tage gezählt?

    In der Tat sah es so aus, als könnte Riera die Eintracht nach der Entlassung von Dino Toppmöller im Februar stabilisieren. Die Eintracht wirkte zunächst defensiv stabiler und gewann drei der ersten sechs Spiele unter dem Spanier bei nur einer Niederlage in München.

    Allerdings war das 1:0 gegen Schlusslicht 1. FC Heidenheim vor zwei Monaten der letzte Sieg der Eintracht, die inzwischen weder offensiv noch defensiv einen guten Eindruck macht und die Teilnahme am internationalen Geschäft in der kommenden Saison zu verpassen droht.

    Nach der Niederlage am vergangenen Freitag beim BVB wich Sportvorstand Markus Krösche der Frage nach der Zukunft des Trainers noch aus. "Wir sind enttäuscht über die Niederlage und setzen jetzt alles daran, nächste Woche gegen Stuttgart zu gewinnen", sagte der 45-Jährige.

    Neben den ausbleibenden Ergebnissen und angesichts unbefriedigender Leistungen tat sich Riera mit seiner Außendarstellung sicherlich auch intern keinen Gefallen. Seine Medienschelte vor dem HSV-Spiel am vergangenen Wochenende stieß jedenfalls auf kein sehr gutes Echo, die anschließende Vorstellung bei der 1:2-Heimpleite gegen den Aufsteiger tat ihr Übriges.

    Die Bild-Zeitung will wissen, dass die Trennung von Riera bereits beschlossene Sache sei. Gleichermaßen hatte Sky berichtet.


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