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Manchester City FC Training Session And Press Conference - UEFA Champions League 2025/26 Round of 16 Second LegGetty Images Sport

Er hatte sich doch eigentlich schon entschieden! Pep Guardiola plant offenbar Auszeit mitten in der Saison

Nach der erneuten Pleite gegen Real Madrid in der Königsklasse sind die Diskussionen um die Zukunft von Pep Guardiola bei Manchester City neu entfacht. Laut einem Bericht der Daily Mail plant der Spanier, sich nach dem Ligapokal-Finale gegen den FC Arsenal am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) eine Auszeit zu nehmen, um über seinen weiteren Weg zu entscheiden. Dabei geht es um die Frage, ob er seinen Vertrag bis 2027 erfüllt oder den Klub schon im Sommer verlässt.

  • Bislang habe Guardiola wegen des dicht gedrängten Spielkalenders keine Gelegenheit gehabt, sich intensiv mit seiner Zukunft zu befassen. Stattdessen lag sein Fokus darauf, Lösungen für die wechselhaften Leistungen seiner Mannschaft zu finden. Nun wird er zwischen dem Endspiel gegen die Gunners und der anschließenden FA-Cup-Viertelfinalpartie gegen Liverpool rund zwei Wochen Zeit haben

    Nach einer Saison ohne Titel und größeren Veränderungen im Kader läuft es auch aktuell nicht rund für City, weshalb die Spekulationen über einen möglichen Abschied im Sommer zuletzt deutlich zugenommen haben. "Jeder will mich feuern", sagte Guardiola nach der 1:2-Heimpleite im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen seinen Angstgegner Real Madrid. "Eines Tages werde ich hierherkommen und sagen: 'Bye Bye‚ Leute'. Die Zukunft wird rosig sein. Nächste Saison kommen wir wieder zurück. Wenn ich in zehn Jahren in Rente gehe, werde ich immer City sein."

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  • FBL-EUR-C1-MAN CITY-REAL MADRIDAFP

    Pep Guardiola äußert sich vielsagend zu seiner Zukunft

    Im Gespräch mit dem TV-Sender Movistar machte er aber auch klar, dass er sich weiterhin in der Lage sieht, die Herausforderung anzunehmen: "Ja", sagte er auf die Frage nach seiner Motivation, "das wird auf jeden Fall so kommen."

    Das Hinspiel in Madrid hatte City deutlich mit 0:3 verloren. Bereits zum vierten Mal innerhalb von fünf Jahren zog Guardiola mit seinem Team gegen die Königlichen den Kürzeren.

    Für den Fall eines möglichen Abschieds sondiert der Klub offenbar bereits den Markt nach Alternativen - angeblich sogar mit Zustimmung Guardiolas. Als möglicher Kandidat wird dabei immer wieder Enzo Maresca genannt, der früher im Trainerstab Guardiolas arbeitete und zuletzt den FC Chelsea betreute.

  • Pep Guardiola: Statistik bei Manchester City

    • Spiele: 581
    • Siege: 414
    • Remis: 75
    • Niederlagen: 92
    • Punkteschnitt: 2,27
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Häufig gestellte Fragen

Pep Guardiola kam am 18. Januar 1971 zur Welt – in Santpedor, einem kleinen Ort in Katalonien. Nicht gerade ein Weltfußballzentrum, aber genau dort nahm alles seinen Anfang. Seit 2007 trägt sogar der örtliche Sportplatz seinen Namen. Das sagt einiges.

Ja, und zwar als Stratege auf dem Platz. Pep war kein Dribbler, kein Sprinter – er war das Gehirn im Mittelfeld. Als defensiver Spielmacher lenkte er das Spiel, las Situationen wie ein Schachmeister. Genau das hat ihn später auch als Trainer geprägt.

Sein Herzensklub war der FC Barcelona. Dort wurde er Teil des legendären "Dream Teams" unter Johan Cruyff. Später ging's noch nach Italien (Brescia, Roma), dann Katar und Mexiko – nicht die größten Stationen, aber alle hatten Einfluss auf seine Sicht aufs Spiel.

Die Liste ist lang – richtig lang. Zweimal das Triple (Barcelona & City), drei Champions-League-Titel, sechs Premier-League-Meisterschaften, unzählige nationale Pokale. Was ihn besonders macht: Er gewinnt nicht nur – er prägt das Spiel seiner Teams komplett um.

Dreimal. 2009 und 2011 mit Barca, dann 2023 mit Manchester City. Letzterer war vielleicht der wichtigste – nach zwölf Jahren Warten, viel Kritik und dem Etikett "kann's nur mit Messi". Da hat er einfach geantwortet: mit Pokal.

Wo soll man anfangen? Messi, Xavi, Iniesta. Dann Robben, Lewandowski, Lahm. Und in den letzten Jahren: De Bruyne, Haaland, Gündogan. Es ist eine Mischung aus Weltstars und Spielern, die unter ihm den nächsten Schritt gemacht haben. Genau das ist sein Ding.

Sein Vermögen liegt laut Schätzungen bei rund 80 Millionen Euro. Sein Gehalt bei City betrug zuletzt zwischen 20 und 23 Millionen pro Jahr – plus Boni.

Drei. Maria, Marius und Valentina. Sie wurden 2001, 2003 und 2008 geboren. Man sieht sie immer wieder bei Events an seiner Seite – ob bei Preisverleihungen oder Sportveranstaltungen. Die Familie hält sich sonst eher aus der Öffentlichkeit raus.

Cristina Serra ist seine Frau – sie kennen sich schon seit seiner Jugendzeit, haben 2014 geheiratet. Es gab zuletzt Spekulationen rund um eine Trennung, aber aktuelle gemeinsame Auftritte lassen das eher unwahrscheinlich erscheinen. Bestätigt ist davon jedenfalls nichts.

Dreimal, laut IFFHS: 2009, 2011 und 2023. In allen drei Jahren hat er mit seinem Klub die Champions League gewonnen – zwei Mal mit Barcelona, einmal mit City. Es sind genau diese Jahre, die auch seinen Ruf als Jahrhunderttrainer untermauern.

"Pep" – das ist keine Erfindung, sondern einfach die katalanische Kurzform von "Josep". So nennt ihn jeder: Medien, Spieler, Fans. Und obwohl es ganz simpel klingt, ist der Name längst zu einer Art Marke geworden – man weiß sofort, wer gemeint ist.