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Ole BookGetty Images

Er hat den gleichen Berater wie Karim Adeyemi! BVB bietet wohl für Überraschungs-Transfer

Der BVB arbeitet angeblich an einem durchaus überraschenden Wechsel. Das Ziel: Ein Innenverteidiger aus Portugal. Wie die Record berichtet, habe Borussia Dortmund ein erstes Angebot für Bastien Meupiyou vom FC Alverca abgegeben, das zwölf Millionen Euro schwer sein und zudem noch mögliche Boni in Höhe von fünf Millionen Euro beinhalten soll. Demnach sollen die Schwarzgelben bereits seit Januar ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben.

  • Meupiyou war erst im Sommer 2024 vom FC Nantes für fünf Milionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers gewechselt. Dort kam er jedoch ausschließlich für die U21 zum Einsatz, nachdem er zum Saisonstart immerhin noch Teil des Profikaders war. 

    Nach nur einer Spielzeit reichten die Wolves Meupiyou wieder weiter an Alverca, wo er sich in der abgelaufenen Saison prächtig entwickelte und 32 Pflichtspiele absolvierte. In der Endabrechnung belegte Alverca letztlich platz elf in der ersten portugiesischen Liga. Für Meupiyou soll nun offenbar der nächste große Karriereschritt folgen.

    Zwar besitzen die Wolves eine Rückkaufklausel, laut Record schiele man jedoch nach dem Abstieg aus der Premier League eher auf Transfereinnahmen über die ausverhandelte Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 50 Prozent. 

    Meupiyou wird in den Verhandlungen von Jorge Mendes vertreten, ein bekanntes Gesicht in Dortmund, schließlich führt dieser auch die zähen Verhandlungen von Karim Adeyemi über die nach wie vor ausstehende Vertragsverlängerung des Offensivspielers. Neben dem BVB sollen auch noch andere Klubs an den Diensten des Defensiv-Juwels interessiert sein.

  • SV Werder Bremen v Borussia Dortmund - BundesligaGetty Images Sport

    Wie Schlotterbeck ist auch Meupiyou Linksfuß

    Die Schwarzgelben haben sich in Joane Gadou bereits ein absolutes Top-Talent auf dem Transfermarkt gesichert. Für die Dienste des 19-Jährigen überwies der BVB satte 20 Millionen Euro an RB Salzburg. Während Gadou voraussichtlich als Startelfspieler vorgesehen ist, dürfte Meupiyou zunächst als Perspektivspieler eingeplant sein. Daran könnte sich jedoch noch etwas ändern, sollte Nico Schlotterbeck von seiner bei der Vertragsverlängerung im April vereinbarten Ausstiegsklausel noch Gebrauch machen und wechseln. 

    Mit dem FC Liverpool hat einer der drei Klubs, für die die Klausel gültig ist, spätestens seit dem ablösefreien Weggang von Ibrahima Konate Bedarf. Wie Schlotterbeck ist auch Meupiyou Linksfuß. 

    Der BVB musste aufgrund des Abgangs von Niklas Süle und der schweren Verletzung von Kapitän Emre Can in der Innenverteidigung tätig werden, zumal Trainer Niko Kovac bis dato ein Spielsystem mit einer Dreierkette präferiert. Die vergangene Saison dürfte den Verantwortlichen diesbezüglich ein warnendes Beispiel gewesen sein, schließlich gingen den Dortmundern immer wieder einsatzfähige Innenverteidiger aus. 

    Der Blitz-Abgang von Leihspieler Aaron Anselmino im Winter verschärfte die Personallage noch einmal, begünstigte aber auch die Entdeckung von Luca Reggiani, der immerhin seine ersten neun Profispiele absolvierte und dabei durchaus überzeugte. 

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.