Die spielerische Klasse von Luis Enrique war über jeden Zweifel erhaben: Zwischen 1991 und 1996 lief er in mehr als 150 Partien für Real Madrid in der Offensive auf – und war dann einer der wenigen Spieler, der ausgerechnet direkt zum FC Barcelona, dem Erzrivalen der Königlichen, wechselte. Auch dort war er lange Jahre und in mehr als 200 Partien erfolgreich unterwegs, bevor er 2004 seine aktive Karriere beendete.
Vier Jahre später stürzte sich Luis Enrique, ausgestattet mit reichlich Erfahrung, ins Trainergeschäft. Bei der zweiten Mannschaft des FC Barcelona übernahm er den Job von keinem Geringeren als Pep Guardiola, der bei den Katalanen befördert worden war. Auf genau diesen Pep-Posten schielte der ehrgeizige Luis Enrique dann, doch er wurde regelmäßig vertröstet – weil Guardiola einfach zu erfolgreich bei Barca war.




