Real Madrid C.F. v SL Benfica - UEFA Champions League 2025/26 League Knockout Play-off Second LegGetty Images Sport

Das wäre ein Transferhammer gewesen! Nuri Sahin wollte Hochkaräter von Real Madrid zum BVB lotsen

Der ehemalige BVB-Coach Nuri Sahin hat verraten, dass er Arda Güler in der Saison 2024/25 gerne per Leihe von Real Madrid verpflichtet hätte.

  • "Ich wollte Arda unbedingt nach Dortmund holen", erklärte der 37-Jährige auf dem YouTube-Kanal "KAFA Sports" und ergänzte: "Damals hat er mir gesagt: 'Trainer, ich werde mir dieses Trikot schnappen, egal was passiert.'"

    Bekanntlich wurde aus dem Leihgeschäft nichts, Gründe dafür offenbarte Sahin keine. Güler blieb trotz der geringen Spielzeit in der Vorsaison (zwölf Einsätze, auch einer hartnäckigen Muskelverletzung geschuldet) bei den Königlichen und etablierte sich als wichtiger Kaderspieler.

    Dem türkischen Nationalspieler gelangen in 43 Pflichtspielen, davon meist als Einwechselspieler, starke 14 Torbeteiligungen. Bei der anschließenden Klub-WM stieg er unter dem damals neuen Trainer Xabi Alonso zum Stammspieler auf und hat diesen Status auch noch bei dessen Nachfolger Alvaro Arbeloa inne.

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  • Real Madrid CF v FC Barcelona-LaLiga EA SportsAFP

    Saison für Güler wohl gelaufen

    In der laufenden Spielzeit kommt Güler auf 50 Einsätze, in denen er 20 Scorerpunkte sammelte. Unter anderem erzielte der 21-Jährige einen Doppelpack gegen den FC Bayern München im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League.

    An weiteren Treffern der Madrilenen wird Güler aber wohl nicht mehr beteiligt sein. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung von Real hervorgeht, hat sich der Offensivspieler eine gravierende Muskelverletzung am hinteren Oberschenkel zugezogen. Die Ausfallzeit ließ sein Klub zwar offen. Jedoch ist davon auszugehen, dass die Saison für ihn gelaufen ist. Auch eine Teilnahme an der WM scheint in Gefahr zu sein.

    Dabei ist Güler der große Hoffnungsträger der Türkei. Schon im Laufe der erstmaligen WM-Qualifikation seit 2002 war er mit vier Vorlagen und einem Tor einer der herausragenden Akteure.

  • Sahin arbeitet mittlerweile in der Türkei

    Güler, der 2023 für 28 Millionen Euro von Fenerbahce nach Madrid gewechselt war, besitzt noch einen Vertrag bis 2029. Sahin ist derweil längst von seinen Aufgaben beim BVB entbunden worden.

    Schon nach rund einem halben Jahr war seine Amtszeit beendet, ehe Niko Kovac auf ihn folgte. Seit September 2025 steht Sahin beim türkischen Erstligisten Basaksehir FK an der Seitenlinie. Kurz vor Saisonende steht seine Mannschaft auf einem starken fünften Platz in der Süper Lig.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.