Der Rasen im Finalstadion der WM 2026 in New York/New Jersey sorgte bereits vor dem Endspiel zwischen Spanien und Argentinien für hitzige Diskussionen.
Getty Images Sport"Das geht eigentlich nicht": Vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien entstehen hitzige Diskussionen
Christoph Kramer ist wegen Rasen im WM-Finalstadion fassungslos
"Auf so etwas habe ich noch nie gespielt. Das ist wie eine Kegelbahn, wo du einen Teppich drauf legst", zeigte sich Weltmeister Christoph Kramer als TV-Experte im ZDF fassungslos über den Zustand des Geläufs im MetLife Stadium.
Der Rasen in New York/New Jersey stand während der WM 2026 schon häufiger in der Kritik. Das Problem: Die beiden NFL-Teams New York Giants und New York Jets spielen dort normalerweise auf Kunstrasen, für die Weltmeisterschaft wurde darauf Sand geschichtet und darauf dann wiederum der Rasen verlegt.
"Die werden sich beim Warmmachen schon mal angucken und sich fragen, was das ist", sagte Kramer über die Spieler der beiden Finalteilnehmer, für die es jeweils der erste Auftritt im MetLife Stadium ist. "Als Rasen in einem WM-Finale geht das eigentlich nicht", betonte Kramer, der in den schwierigen Platzbedingungen eher einen Nachteil für die Spanier sieht.
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"Am Ende darfst du als Spieler natürlich nicht sagen, dass der Rasen schuld ist. Man muss die Gegebenheiten annehmen. Aber natürlich ist es für Spanien, das sich über Ballbesitz definiert, schon schwieriger heute", so Kramer.
In der Halbzeitpause wurde auch Kramers Expertenkollege Christian Streich, ehemals langjähriger Bundesligatrainer beim SC Freiburg, beim Thema Finalrasen sehr deutlich: "Der Platz ist der Wahnsinn. Bei so einer XXXXX oder wie viel X-WM? Da so einen Platz? Der Ball rollt nicht. Die Spieler haben total Probleme, schnell und gut zu spielen. Das Spiel leidet total unter diesem Platz, ich sehe das durch den Fernseher. Das ist echt schade", polterte Streich im ZDF.
Die Spanier gehen nach ihrem triumphalen 2:0-Sieg im Halbfinale gegen Frankreich leicht favorisiert in das Finale. Der Europameister will sich zwei Jahren nach der kontinentalen Krone auch die weltweite holen. Gleiches gilt übriges für die Argentinier, die 2024 die Copa America gewannen.
Für die Albiceleste wäre es nach 1978, 1986 und 2022 der vierte WM-Titel. Spanien würde sich indes zum zweiten Mal nach 2010 zum Weltmeister krönen.
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