Borussia Dortmund hat die Verpflichtung von Rayan Cherki angeblich nicht durchgezogen, weil sich die Klub-Verantwortlichen nicht einig beim Offensivspieler waren. Das berichtet die französische Sportzeitung L'Equipe. Der BVB war sowohl im Sommer 2024 als auch ein Jahr später am Offensivspieler von Olympique Lyon interessiert, der schließlich aber zu Manchester City ging. Vor zwei Jahren stand Cherki dem Bericht zufolge zunächst kurz vor einem Transfer zu Paris Saint-Germain - und dann zu Dortmund, doch er blieb doch bei OL.
PSG sei beim 23-Jährigen in der Pole Position gewesen, Cherki selbst sei schon im Sommer 2024 von einem Transfer für 15 Millionen Euro nach Paris ausgegangen und hätte sich bereits in einer Sprachnachricht an PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi höchst erfreut über den Wechsel gezeigt.
Doch daraus wurde nichts - auch, weil sich der BVB einschaltete und Cherki die Einsatzzeiten versprach, die ihm PSG dem Bericht zufolge nicht garantieren wollte. Als die Dortmunder Verantwortlichen ernst hätten machen können, gab es dem Bericht zufolge aber "interne Meinungsverschiedenheiten", was den Transfer anbelangt und deshalb auch kein konkretes Angebot. PSG war seinerseits verärgert darüber, dass Cherki lieber zum BVB gegangen wäre und zog sich ebenfalls zurück.
Wie entschied sich Rayan Cherki?
Cherki verlängerte schließlich seinen Vertrag in Lyon - und ging ein Jahr später für 40 Millionen Euro Ablöse zu Manchester City, als die Dortmunder 2025 erneut Interesse anmeldeten, aufgrund der hohen Ablösesumme allerdings im Poker mit den Cityzens um den Franzosen chancenlos waren.
In Manchester steht Cherki noch bis 2030 unter Vertrag. In der laufenden Saison kommt er in wettbewerbsübergreifend neun Pflichtspielen für seinen Klub auf fünf Tore und zwei Assists.





