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Borussia Dortmund v SC Paderborn 07 - Bundesliga 2026/27Getty Images Sport

Zwei gescheiterte Versuche: "Meinungsverschiedenheiten" verhinderten wohl Top-Transfer des BVB

Borussia Dortmund hat die Verpflichtung von Rayan Cherki angeblich nicht durchgezogen, weil sich die Klub-Verantwortlichen nicht einig beim Offensivspieler waren. Das berichtet die französische Sportzeitung L'Equipe. Der BVB war sowohl im Sommer 2024 als auch ein Jahr später am Offensivspieler von Olympique Lyon interessiert, der schließlich aber zu Manchester City ging. Vor zwei Jahren stand Cherki dem Bericht zufolge zunächst kurz vor einem Transfer zu Paris Saint-Germain - und dann zu Dortmund, doch er blieb doch bei OL.

PSG sei beim 23-Jährigen in der Pole Position gewesen, Cherki selbst sei schon im Sommer 2024 von einem Transfer für 15 Millionen Euro nach Paris ausgegangen und hätte sich bereits in einer Sprachnachricht an PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi höchst erfreut über den Wechsel gezeigt.

Doch daraus wurde nichts - auch, weil sich der BVB einschaltete und Cherki die Einsatzzeiten versprach, die ihm PSG dem Bericht zufolge nicht garantieren wollte. Als die Dortmunder Verantwortlichen ernst hätten machen können, gab es dem Bericht zufolge aber "interne Meinungsverschiedenheiten", was den Transfer anbelangt und deshalb auch kein konkretes Angebot. PSG war seinerseits verärgert darüber, dass Cherki lieber zum BVB gegangen wäre und zog sich ebenfalls zurück.

Wie entschied sich Rayan Cherki?

Cherki verlängerte schließlich seinen Vertrag in Lyon - und ging ein Jahr später für 40 Millionen Euro Ablöse zu Manchester City, als die Dortmunder 2025 erneut Interesse anmeldeten, aufgrund der hohen Ablösesumme allerdings im Poker mit den Cityzens um den Franzosen chancenlos waren.

In Manchester steht Cherki noch bis 2030 unter Vertrag. In der laufenden Saison kommt er in wettbewerbsübergreifend neun Pflichtspielen für seinen Klub auf fünf Tore und zwei Assists.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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