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Said El MalaGetty

"Wird es in diesem Sommer auch nicht werden": BVB verkündet Ende des Transferpokers um Said El Mala

Borussia Dortmund ist offenbar aus dem Poker um Jungstar Said El Mala ausgestiegen. Das bestätigte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken der Funke Mediengruppe. "Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden. Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen", sagte Ricken.

Geschäftsführer Carsten Cramer sagte der Bild: "Wir haben uns gemeinsam bewusst dazu entschieden, kein weiteres Angebot mehr abzugeben. Wir hatten ein aus unserer Sicht sehr werthaltiges Angebot gemacht. Bei allen sportlichen Ambitionen ist es uns wichtig, dass die wirtschaftliche Vernunft nicht auf der Strecke bleibt."

Die Verhandlungen zwischen Dortmund und Köln hatten sich seit Wochen gezogen. Der BVB scheiterte laut Medien bereits mit mehreren Angeboten, die Rheinländer beharren demnach auf ihrer Ablöseforderung von 50 Millionen Euro.

Erst im Juli 2025 hatte El Mala seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verlängert - ohne Ausstiegsklausel. Der Flügelspieler überzeugte in Köln auf Anhieb. In seiner Premierensaison in der Bundesliga gelangen dem Offensivspieler 13 Treffer und fünf Vorlagen.

Ricken bestätigt: BVB steigt aus El-Mala-Poker aus

"Said hat einen langfristigen Vertrag und wir haben keinen Grund, den Spieler abzugeben", sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zuletzt, doch: "Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun."

Seit Monaten kursieren Gerüchte um El Malas Zukunft. Medienberichten zufolge soll der 19-Jährige, der von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann nach einer starken Saison nicht für die WM nominiert worden war, zuvor schon ein Angebot des FC Brentford aus der englischen Premier League ausgeschlagen haben.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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