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Mathis AlbertGetty Images

"Wir haben einen klaren Plan!" Wie der BVB einen schmerzhaften Abgang verhindern will

Mathis Albert ist zumindest in den USA nach seinen ersten vier Länderspielen für die USA, bei denen er ein Tor vorbereitete und eines sogar selbst schoss, in aller Munde. Fast ein Dutzend Interviewanfragen sollen dem erst 17-Jährigen anschließend vorgelegen haben, berichtet die Sport Bild - und nicht nur das.

Wie Sky und Bild berichten, stehen auch renommierte Spitzenvereine aus ganz Europa mittlerweile Schlange und wollen den Offensivspieler unter Vertrag nehmen. Die Sport Bild berichtet etwa, dass Manchester City bereit sei, 20 Millionen Euro für Albert hinzublättern. Chelsea soll laut Sky im Winter für eine ähnlich hohe Ablöse zur Verfügung gestanden haben. Auch Paris Saint-Germain buhlte dem Vernehmen nach im Sommer um ihn.

Zwar zweifele intern beim BVB niemand an den Qualitäten und der herausragenden Perspektive von Albert, bei den Dortmunder Profis spielt er aber unter Trainer Niko Kovac überhaupt keine Rolle. Im vergangenen April debütierte er am 31. Spieltag gegen den SC Freiburg und durfte für zwei Minuten Bundesligaluft schnuppern. In der ersten Runde des DFB-Pokals stand er sogar gegen den HEBC Hamburg über die gesamte Spielzeit auf dem Platz und zeigte zumindest in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung.

Mathis Albert mit nur 92 Einsatzminuten beim BVB in dieser Saison

Seitdem stand er zwar bis auf eine Ausnahme immer im Spieltagskader der Schwarzgelben, saß aber stets die gesamten 90 Minuten auf der Bank. Die so wichtige Spielpraxis in seinem Alter? Fehlanzeige. Und was die Situation noch prekärer macht: Alberts Vertrag läuft im Sommer aus. Zumindest offiziell. Zwar ist es gut möglich, dass die BVB-Verantwortlichen hinter verschlossener Tür schon eine Anschlussvereinbarung mit dem Top-Talent getroffen haben, dennoch dürfte Albert die aktuelle Situation kaum zufriedenstellen.

Auch der Blick auf die Talente der jüngeren Vergangenheit g nicht unbedingt Anlass zur Hoffnung. Paris Brunner (20), Cole Campbell (20), Almugera Kabar (20) und auch Julien Duranville (20) mussten allesamt früher oder später Abschied von den Schwarzgelben nehmen und anderweitig ihre Chancen suchen. Gleiches Schicksal winkt auch dem letztjährigen Emporkömmling Luca Reggiani, der womöglich im Winter von dannen zieht. Bei Albert soll es aber anders laufen.

Mathis AlbertGetty Images

BVB hat offenbar "einen Plan" bei Mathis Albert

"Wir sehen bei Mathis wirklich sehr großes Potenzial. Er hat etwas ganz Besonderes, er ist ein Spieler, der gerne und mutig ins Eins-gegen-Eins geht und von solchen Spielern kann man gar nicht genug haben. Wir freuen uns, dass er in unseren Reihen ist. Wir haben einen klaren Plan für ihn", stellte Book nun bei Sky wegen der Personalie Albert klar und betonte auch, dass der 17-Jährige noch an sich arbeiten müsse.

"Wir arbeiten mit ihm. Das ist auch ganz wichtig, dass man sich in jedem Detail noch verbessert. Mit 17 Jahren ist man nunmal noch nicht auf seinem Peak. Seine Zeit, seine Chancen und seine Minuten werden definitiv kommen, das Talent dafür hat er auf jeden fall. Und auf diese Zeit freuen wir uns. Aber man sollte nicht zu früh zu ungeduldig sein."

Auch Kovac hatte Albert im Sommer nach seinem 90-minütigen Auftritt im Pokal gegen den HEBC mehr Gelegenheiten in Aussicht gestellt, sich zu zeigen.

"Ich habe ihm das heute auch noch mal persönlich gesagt, dass ich sehr, sehr zufrieden mit seiner Leistung war", sagte er vor fast genau zwei Monaten: "Er hat genau das gemacht, was wir von ihm wollten. Er ist ein Eins-gegen-eins-Spieler. Einer, der draufgeht und versucht, den Gegner zu binden, teilweise auch im Eins-gegen-zwei. Wenn er so weitermacht, dann wird er viele Minuten in dieser Saison bekommen. Das, was ich am Dienstag gesehen habe, war sehr gut. Und es berechtigt ihn dazu, im Profikader zu bleiben und auf mehr Minuten zu hoffen."

Bis dato hat sich diese Hoffnung aber noch nicht erfüllt.

Ole BookGetty Images


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