Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat Thomas Tuchel, den Ex-Trainer des FCB kritisiert, ohne den heutigen Nationalcoach Englands namentlich zu erwähnen. Im Mitglieder-Magazin der Münchner blickte er auf seine Anfänge bei den Bayern zurück.
"Bei einer Mannschaft wie Bayern ist die Lust mitentscheidend, zusammen etwas Großes zu erreichen. Und darauf hat der Trainer einen Rieseneinfluss. Als ich nach meinem Start im März 2024 die ersten Male im Profihaus war, habe ich gedacht: Was für eine Lethargie. Wie ein Mantel der Schwere", blickte Eberl zurück. Zu dieser Zeit war Tuchel bei den Bayern verantwortlich, dessen Vertrag dann im Sommer 2024 nicht verlängert wurde.
Eberl versuchte, die Spieler entsprechend wachzurütteln: "Leute, wir sind beim FC Bayern München! Wir können jedes Jahr Meister werden, wir müssen doch Freude haben", war sein Ansatz, den er dann zusammen mit dem neuen Coach Vincent Kompany auch der Mannschaft vermittelte. "Viele Spieler sind dieselben – aber sie wirken wie ausgewechselt", befand Eberl nun.
Vor dem Sportvorstand hatte auch schon Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Ex-Trainer öffentlich kritisiert. "Wenn nicht gut gespielt wurde, hat er sich nicht selbst hinterfragt, sondern da war immer die Mannschaft schuld", nannte der immer noch sehr einflussreiche Ex-Klub-Boss seinen Hauptkritikpunkt.




