Die Weltmeisterschaft war in ihrer Geschichte die Bühne der besten Dribbler aller Zeiten.
Von Eusebio zu Johan Cruyff, von Diego Maradona bis Lionel Messi: Die größte Show der Welt hat viele atemberaubende Eins-gegen-Eins-Duelle geboten und einige der denkwürdigsten Tore der Geschichte geliefert.
In den Endrunden 1982 und 1986, die in Spanien respektive Mexiko ausgetragen wurden, war Dribbling ein angesagtes Stilmittel. 1080 erfolgreiche Dribblings gab es im Schnitt bei den beiden Turnieren zu bewundern. Der große Maradona lieferte 1986 gegen England einen der brillantesten Sololäufe aller Zeiten.
Es änderte sich allerdings 1990 in Italien.
Dort wurden nur 890 Dribblings vollendet. Starke Defensivreihen dominierten das Geschehen und machten den Angreifern das Leben schwer.
In den USA erlebte das Dribbling 1994 eine Renaissance, als Brasilien im Finale Roberto Baggios Italiener besiegte. Technisch begabte Spieler wurden in der Folge immer mehr geschützt und das erlaubt es Spielern wie Messi, Cristiano Ronaldo oder Neymar, mit viel Überzeugung an den Gegenspielern vorbeizumarschieren.
Bei der WM in Brasilien 2014 waren es 1264 erfolgreiche Dribblings. Mit Spielern wie Mohamed Salah, Kylian Mbappe und Paulo Dybala, die nun vor ihren WM-Debüts stehen, könnte diese Zahl in Russland noch weiter ansteigen.
Die Evolution der Dribblings bei FIFA-Weltmeisterschaft ist unübersehbar. Wird sie 2018 fortgesetzt?
