Jerome Onguene wechselte in der Winterpause vom FC Sochaux für 2,5 Millionen Euro zum VfB Stuttgart. Doch bei den Schwaben hatte er alles andere als einen leichten Start und stand bisher in keinem Spiel für die Profis auf dem Platz. Gegenüber Goal hat er sich zu seiner Situation geäußert.
Erlebe Europas Top-Ligen live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!
"Der Start war nicht einfach für mich. Ich bin in der Winterpause gekommen und die Mannschaft hat gut gespielt, aber auch meine eigenen Leistungen waren nicht überragend", so der 19-Jährige ehrlich. "Die Intensität des Trainings und auch der Liga hat mich überrascht. Sie ist sehr stark. Wenn du aus der Ligue 2 kommst, bist du noch nicht auf dem Level, das dafür benötigt wird."
Auch das Leben in einem neuen Umfeld war ein Faktor. "Es war eine neue Kultur und eine neue Sprache für mich. Das braucht Zeit, aber dennoch war ich überrascht, gar nicht zu spielen", fuhr er fort.
Dennoch bereut er seinen Wechsel bislang nicht. "Ich denke nicht, dass es ein Fehler war. Heute fühle ich mich stärker als vorher. Es war keine verlorene Zeit, weil ich noch jung bin und mich weiterentwickeln muss. Ich habe in der Zeit deutlich an Muskelmasse zugelegt und bin nun schon ein körperlich anderer Spieler."
Deshalb hat der U20-Nationalspieler Frankreichs auch nicht vor, den Klub bereits wieder zu verlassen. "Stand jetzt bleibe ich. Mein Fokus liegt ganz auf der Vorbereitung mit Stuttgart. Man weiß zwar nie, was passiert, aber ich denke nicht an einen Wechsel", sagte er. "Stuttgart ist ein großer Klub in Deutschland, also habe ich keine Sekunde gezögert, als sie mich wollten."
Onguene stand für die Stuttgarter bislang lediglich in zwei Spielen der Reserve-Mannschaft in der Regionalliga auf dem Platz.



