Medien: Thomas Berthold fordert VfB-Präsident Wolfgang Dietrich heraus

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Thomas Berthold strebt eine Richtungsänderung beim VfB Stuttgart an. Mit Präsident Wolfgang Dietrich würde er aber nicht zusammenarbeiten.

Der ehemalige Nationalspieler Thomas Berthold will der neue starke Mann beim Zweitligisten VfB Stuttgart werden. "Ich werfe meinen Hut in den Ring. Beim VfB muss es eine nachhaltige Richtungsänderung geben", sagte der 54-Jährige der Stuttgarter Zeitung (Samstag-Ausgabe) vor der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung des Bundesliga-Absteigers am Sonntag.

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Der Weltmeister von 1990 und frühere VfB-Profi strebt den Posten eines starken Aufsichtsratschefs bei den Schwaben an. An seiner Seite will er einen repräsentierenden Präsidenten haben. Eine Zusammenarbeit mit dem bisherigen Präsidenten Wolfgang Dietrich schließt Berthold aus.

Sollte der umstrittene Dietrich am Sonntag bei der Mitgliederversammlung die Vertrauensfrage überstehen, will Berthold im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen, wenn turnusgemäß die Präsidentenwahl durchgeführt wird. Die Hürde für die Abwahl Dietrichs ist hoch, drei Viertel der anwesenden Mitglieder müssten sich gegen ihn aussprechen. Der Präsident hat angekündigt selbst bei 74,9 Prozent Gegenstimmen weiter im Amt zu bleiben.

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