Bist du 24 oder älter?

Hilf uns, Dein Alter zu bestätigen, indem Du eine ehrliche Antwort gibst. Diese Seite enthält Werbung für Glücksspiel (24+).

Inhalte mit Altersbeschränkung

Du bist noch nicht alt genug, um Inhalte zum Thema Wetten anzusehen. Du wirst auf die Startseite weitergeleitet.

alt
marc heider 3. liga osnabrückGetty Images

Versuchte Bestechung: Sperre für Osnabrück-Profi Heider

Profi Marc Heider vom Drittligisten VfL Osnabrück ist wegen versuchter Anbahnung einer Bestechung vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gesperrt und zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der 31-Jährige hatte laut Urteilsbegründung vor dem letzten Osnabrücker Saisonspiel gegen den abstiegsbedrohten SC Paderborn "auf Drängen eines Mitspielers Gegenleistungen bei der ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Mannschaft Werder Bremen II nachgefragt, wenn man sich um einen Sieg gegen Paderborn bemühe". Bremen lehnte das Ansinnen ab und meldete es. 

Erlebe Europas Top-Ligen live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!

Heider erhielt vier Spiele Sperre wegen "unsportlichen Verhaltens" und muss zudem 2000 Euro Strafe zahlen. Er war wie seine Mitspieler Addy Waku Menga, gegen den ein Sportgerichtsverfahren anhängig ist, und Tobias Willers im letzten Spiel nicht eingesetzt worden. Die Sportstrafsache gegen Willers wird am 10. Juli 2017 mündlich in Frankfurt/Main verhandelt.

Confederations Cup: Löws unverhoffter Glücksfall

Rechtsaußen Heider zeigte sich "etwas enttäuscht", er habe das Urteil "deutlich milder erwartet. Ich habe zu keinem Zeitpunkt den Versuch einer Manipulation unternommen, ohnehin hätte ich als verletzter Spieler gar nicht eingreifen können. Stattdessen habe ich mit einem langjährigen Freund telefoniert. Das mache ich übrigens fast täglich und nicht explizit vor dem letzten Saisonspiel", sagte er. "Nichtsdestotrotz habe ich das Urteil akzeptiert. Die letzten Wochen waren sehr hart für mich und meine Familie, das wünsche ich keinem." 

Ein Mitspieler, so hatte er es zuvor der Osnabrücker Zeitung geschildert, habe ihn "immer wieder genervt", deshalb habe er einen Kumpel bei seinem Ex-Verein Werder II angerufen: "Dem habe ich gesagt, dass einer meiner VfL-Kollegen glaube, Werder würde uns für einen Sieg etwas zahlen. Mein Freund hat mich gefragt, was der Typ sich denken würde. Damit war der Fall für mich erledigt." Er fügte hinzu: "Wir wissen, dass wir einen Riesenfehler gemacht haben."

Paderborn war nach einem 0:0 in Osnabrück abgestiegen, wird aber durch den Absturz von 1860 München dennoch in der kommenden Saison drittklassig spielen. Bremen II rettete sich durch ein 1:0 gegen den VfR Aalen.

Werbung

HAT IHNEN DIESE STORY GEFALLEN?

Fügen Sie GOAL.com als bevorzugte Quelle bei Google hinzu, um mehr von uns zu lesen

GOAL bei Google bevorzugen