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Konstantelias VerletzungIMAGO / HMB-Media

Ole Book hat Sorge vor einem Kreuzbandriss: Neuer BVB-Star muss gegen den HSV ausgewechselt werden

Der 23-Jährige zog sich die Blessur kurz nach Wiederanpfiff beim Stand von 2:0 zu, als er sich während eines Zweikampfs das Knie verdrehte. Konstantelias ging zu Boden, blieb zunächst liegen und schlug die Hände vors Gesicht. Die Dortmunder Physios machten noch auf dem Rasen den sogenannten "Schubladentest", bei dem die Stabilität von Gelenken geprüft wird.

Für Konstantelias ging es anschließend nicht weiter. Er humpelte unter aufmunterndem Applaus vom Platz, Marcel Sabitzer kam für ihn in die Begegnung. TV-Wiederholungen ließen womöglich auf eine schwerere Verletzung schließen. Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac (54) erkundigte sich an der Seitenlinie direkt bei Konstantelias und versuchte, seinen neuen Rechtsaußen aufzumuntern – allerdings ohne großen Erfolg.

Dortmunds Sportchef Ole Book sagte nach dem Spiel bei Sky: "Wir sollten vorsichtig sein, was wir heute kommunizieren. Aber wir haben durchaus Sorge vor einer schweren Verletzung." Auf Nachfrage, ob diese Sorge Richtung Kreuzbandriss gehe, sagte er: "Die Sorge davor ist bestimmt da." Zunächst werde es aber nun weitere Untersuchungen geben. Pessimistisch zeigte sich auch Kovac: "Das hat sich auf jeden Fall nicht gut angehört, was der Arzt mir gesagt hat." Konkreter wurde er nicht.

Bis zu seiner Herausnahme hatte Konstantelias ein blitzsauberes Bundesligadebüt im Dress der Schwarzgelben hingelegt. Gemeinsam mit seinem griechischen Landsmann Konstantinos Karetsas war er praktisch an allen gefährlichen Angriffen des Vizemeisters beteiligt.

Für seinen starken Auftritt belohnte er sich mit dem Treffer zum 2:0. Ein feines Zuspiel Maximilian Beiers von der linken Seite nutzte er kurz vor der Pause. Konstantelias schloss nach innen ziehend durch die Beine von HSV-Verteidiger Sebastiaan Bornauw (27) ab. Dieser fälschte noch leicht ab und so hatte Schlussmann Daniel Heuer Fernandes (33) keine Abwehrchance.

Konstantelias kam erst vor wenigen Tagen nach der geplatzten Verpflichtung Said El Malas (20, 1. FC Köln) für 26 Millionen Euro von PAOK Saloniki. Er soll den zu Barca abgewanderten Karim Adeyemi (24) ersetzen und hinterließ bereits im Supercup vor Wochenfrist gegen den FC Bayern (1:2) einen guten Eindruck.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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