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Köln Fans, Köln - Roter Stern Belgrad, Europa League, 09282017Getty Images

UEFA-Strafe: 1. FC Köln legt Berufung ein

Das Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln hat gegen die Strafe der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen der Vorfälle rund um das Europa-League-Spiel beim FC Arsenal (1:3) Berufung eingelegt. "Auch nach eingehender Analyse der Urteilsbegründung ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das Fehlverhalten einer kleinen Minderheit von Fans eine derart drastische Strafe gegen den Klub nach sich ziehen soll", sagte Geschäftsführer Alexander Wehrle in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung.

Die UEFA hatte die Kölner vor rund einer Woche mit einer Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro und mit einer Gästeblocksperre in einem Europacup-Auswärtsspiel belegt. Die Sperre ist allerdings für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Dem 1. FC Köln wurden rund um die Partie in London Mitte September Zuschauer-Ausschreitungen, Abbrennen von Feuerwerkskörpern, Werfen von Gegenständen und Sachbeschädigung zur Last gelegt.

Der Klub äußerte zudem den Vorwurf, "dass Teile der Probleme rund um den Einlass durch ein mangelhaftes Konzept der Londoner Verantwortlichen verursacht wurden".

Bei dem Spiel waren weit mehr FC-Fans im Emirates Stadium als die vom FC Arsenal kontingentierten 2900, viele von ihnen besorgten sich Karten für den Heimbereich. Einige hatten vor dem Anpfiff einen Blocksturm verursacht. Fünf Anhänger wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

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