Jobe Bellingham ist erstmals in seiner Karriere für die englische A-Nationalmannschaft nominiert worden. Damit honorierte Thomas Tuchel die klare Leistungssteigerung des Engländers beim BVB, während große Stars weiter einen schweren Stand haben.
In Dortmund hat sich Bellingham mit Saisonbeginn endgültig unverzichtbar im Mittelfeld gemacht und präsentierte sich zuletzt gemeinsam mit Joey Veerman in bestechender Form, während beispielsweise Felix Nmecha eher schwache Auftritte hinlegte.
Sein bislang bestes Spiel im Trikot der Schwarzgelben machte Bellingham zuletzt im Topspiel gegen den FC Bayern, wo er enorm aktiv und offensiv mehrfach gefährlich in Erscheinung trat (SPOX-Note 2).
"Er ist physisch wirklich auf einem Top-Level. Und das sieht man", schwärmte anschließend auch Sportdirektor Ole Book. "Er kann voll mithalten, kann sich auch in die Spiele einarbeiten. Und er hat dann immer noch die Power, auch wenn das Spiel ein bisschen länger dauert, noch sauber zu spielen." "In den ersten Situationen können die Spieler auf diesem Level das alle. Aber er kann über das ganze Spiel viel laufen und trotzdem sauber Fußball spielen", sagte der 40-Jährige weiter. Bellingham sei ein Spieler "für die große Bühne". Das habe der Youngster gegen den FC Bayern bewiesen.
Tuchel führt harten Kurs bei England-Stars fort
Der Lohn für Bellinghams klare Leistungssteigerung im Vergleich zu seiner ersten Saison in Dortmund: Erstmals wird er gemeinsam mit seinem Bruder Jude zu den Three Lions reisen, bislang war Jobe lediglich für die U21 zum Einsatz gekommen.
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"Er bekommt die Möglichkeit, dazuzustoßen und in der ersten Mannschaft einen Eindruck zu hinterlassen. Er hat inzwischen viele Spiele bestritten und ist bei Dortmund gut in Form. Deshalb hat er es verdient, bei uns dabei zu sein", erklärte Tuchel die Nominierung des 21-Jährigen für die Nations-League-Spiele gegen Kroatien (12. November) und Weltmeister Spanien (15. November).
Neben der Bellingham-Nominierung fuhr Tuchel derweil seinen harten Kurs, der auch nicht vor prominenten Namen Halt macht, weiter fort. Phil Foden von Manchester City und auch Cole Palmer fehlen erneut in Tuchels Aufgebot. Trent Alexander-Arnold, dessen Personalie nach seiner WM-Ausbootung in England hitzig diskutiert wurde, ist derweil erneut dabei.
Angeführt wird das Aufgebot von Bayern-Star Kane, der vor einer besonderen Bestmarke steht. Aktuell ist Kane mit 125 Länderspieleinsätzen noch gleichauf mit dem einstigen Torwart Peter Shilton und dürfte schon im November alleiniger Rekordhalter werden. "Es sind unglaubliche Leistungen, die er vollbringt", sagte Tuchel über Kane: "Er gewinnt verdient den Ballon d'Or und in seinem nächsten Länderspiel für England wird er Rekordspieler mit 126 Einsätzen. Das beweist seine professionelle Einstellung und seine Haltung."
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