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Ole BookGetty Images

"Thema erledigt!" Spektakulärer BVB-Transfer scheiterte am Veto von Ole Book

Denn dieser soll laut Sport Bild ein Veto bezüglich einer abermaligen Rückkehr des Offensivstars eingelegt haben. Demnach habe Book Sancho zwar intensiv unter die Lupe genommen, sei jedoch am Ende zu einem klaren Urteil gekommen: "Der kann uns nicht helfen! Thema erledigt."

Besonders nach der schweren Knieverletzung von Giannis Konstantelias, der sich beim Bundesliga-Auftakt gegen den HSV einen Kreuzbandriss zuzog, bekam die Sancho-Causa noch einmal eine neue Dynamik. Anstatt den mittlerweile vertragslosen 26-Jährigen zurückzuholen, lieh der BVB aber Toptalent Ethan Nwaneri vom FC Arsenal aus.

Auch Sportgeschäftsführer Lars Ricken soll intern Zweifel an einer zweiten Sancho-Rückkehr gehabt haben, während Präsident Hans-Joachim Watzke intern die Werbetrommel für seinen einstigen Liebling gerührt haben soll.

BVB führt neue Transferregel ein: Es muss absolute Einigkeit herrschen

Allerdings greift unter der Ägide Book und nach einigen Unstimmigkeiten in der Ära Sebastian Kehl beim BVB seit diesem Sommer eine neue Transferregel. Denn mittlerweile gilt in der BVB-Führungsetage nicht mehr das Mehrheitsprinzip zwischen Trainer, Sportdirektor und Sport-Geschäftsführer, sondern die absolute Einigkeit.

Das berichteten die Ruhr Nachrichten Mitte August. Bedeutet: Beim BVB wird erst die Initiative auf dem Transfermarkt bei einem Spieler ergriffen, wenn keiner aus dem Führungs-Trio Bedenken hat. Und so platzte letztlich eine Sancho-Rückkehr am Book-Veto, der Engländer ist nach wie vor vereinslos.

Jadon Sancho Manchester UnitedGetty Images

Yan Couto dient dem BVB als mahnendes Beispiel

Die neue Grundvoraussetzung für die großen Transfers ist auch das Resultat aus einem der vielleicht kostspieligsten Missverständnisse der vergangenen Jahre. Denn anders als bei Joane Gadou, Konstantinos Karetsas, Joey Veerman und Giannis Konstantelias herrschte bei Yan Couto anno 2024 keine absolute Einigkeit. Während der damalige Cheftrainer Nuri Sahin mit dem Brasilianer ein ähnliches Profil zu dem des zuvor überzeugenden Ian Maatsen auf der anderen Seite für sein Team gewinnen wollte, soll besonders Ricken große Zweifel an dem Transfer geäußert haben.

Der damalige Sportdirektor Sebastian Kehl schritt dennoch zur Tat, um Sahin dessen Wunsch zu erfüllen. Der Ausgang ist bekannt: Der BVB vereinbarte ein durchaus haarsträubendes Leihgeschäft mit Manchester City, in dessen Rahmen die Kaufpflicht nach nur wenigen Einsätzen in Höhe von 25 Millionen Euro griff. Zuvor hatten die Schwarzgelben schon eine Leihgebühr in Höhe von fünf Millionen Euro entrichtet.

Couto konnte diese horrende Summe mit Leistungen nie rechtfertigen. In seiner ersten Saison hatte er mit großen Anpassungsproblemen zu kämpfen, spielte oftmals schlecht und war eigentlich kein Faktor im Dortmunder Spiel. In seiner zweiten Spielzeit wurde es mit der Systemumstellung durch den neuen Trainer Niko Kovac auf eine Dreierkette mit Couto als rechten Schienenspieler etwas besser.

Weil Konkurrent Julian Ryerson aber eine herausragende Saison spielte (18 Vorlagen in 42 Spielen), kam Couto trotz Leistungssteigerung auf nur 27 Pflichtspiele und immerhin zwei Tore und drei Vorlagen.

Nach zwei enttäuschenden Jahren beendeten Couto und der BVB vorerst das gemeinsame Kapitel. Der 24-Jährigen wechselte auf Leihbasis für eine Gebühr von drei Millionen Euro zu Como.

coutoGetty Images


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