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Napoli's Stadio San PaoloGetty

Streit um das Stadio San Paolo: Napoli-Präsident De Laurentiis will Champions-League-Spiele in Bari austragen

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In Neapel ist ein Streit um das San-Paolo-Stadion entbrannt. SSC-Neapel-Chef Aurelio De Laurentiis hat Kontakt zur Europäischen Fußball-Union (UEFA) aufgenommen, damit die nächsten Champions-League-Spiele seines Klubs nicht in der Vesuvstadt, sondern im südlicher gelegenen Bari ausgetragen werden.

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Seit Monaten gibt es einen Streit zwischen De Laurentiis und der Gemeinde Neapel, die er beschuldigt, keine Gelder in die Renovierung des veralteten Stadions zu stecken. Der Filmproduzent erklärte sich bereit, eine eigene Arena bauen zu wollen.

Baris Bürgermeister "weiß nichts von De Laurentiis' Plänen"

"Das Stadion könnte ich mit meinem eigenen Geld errichten, ich würde nur zwei Jahre dafür benötigen. So kann man nicht weitermachen", sagte De Laurentiis. Inzwischen will der Unternehmer nichts mehr vom San-Paolo-Stadion wissen. "Ich bin bereit, aus eigener Tasche 1000 Busse für den Transfer unserer Fans nach Bari zu zahlen", äußerte der Klub-Patron.

Die Pläne der Klubchefs lösten die kritische Reaktion des Bürgermeisters von Bari, Antonio Decaro, aus. "Ich weiß nichts von De Laurentiis' Pläne. Ich denke, dass eine Mannschaft im Heimstadion vor seinen Fans spielen sollte", so Decaro. Der Bürgermeister bezweifelt, dass die UEFA die Genehmigung für die Austragung der Neapel-Partien in Bari geben werde.

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