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Ethan Nwaneri Arsenal 2025-26Getty

Spezielles Detail enthüllt! Verliert der BVB einen Neuzugang schon wieder im Winter?

Borussia Dortmund hat sich im Notfall-Leihdeal mit Ethan Nwaneri laut Fabrizio Romano bei Caughtoffside auf eine brisante Rückholklausel im Vertrag mit dem FC Arsenal eingelassen. Der englische Meister behält laut des Transferexperten sich durch die Vertragsoption demnach das Recht vor, die Leihe bereits im Januar vorzeitig zu beenden und das Talent nach London zurückzubeordern. Sollte der Premier-League-Klub von diesem Passus Gebrauch machen, stünde der Bundesligist völlig machtlos da und müsste den Akteur ohne Mitspracherecht ziehen lassen.

Auskünfte darüber, ob dieses Szenario an spezifische Leistungsparameter oder Mindesteinsatzzeiten geknüpft ist, sind dem Bericht des Transferexperten jedoch nicht zu entnehmen. Abseits dieses Details handelt es sich um eine gewöhnliche Leihvereinbarung, eine Kaufoption oder andere Rechte wurden für den BVB nicht verankert. Trotz der unvorteilhaften Bedingungen überwog bei den Dortmundern die Erleichterung über die geglückte Notfallmaßnahme.

Schließlich handelte die BVB-Führungsetage um Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book auf den letzten Drücker, um die Lücke durch das verletzungsbedingte Fehlen von Giannis Konstantelias zu schließen. Mit der Verpflichtung des 19-jährigen Mittelfeldspielers von den Gunners sicherte sich Schwarz-Gelb zwar kurzfristig spielerische Qualität, handelte sich jedoch zeitgleich ein altbekanntes Risikoelement ein.

Ethan Nwaneri Marseille 2025-26Getty Images

Wie verlor der BVB Aaron Anselmino?

Denn bei den Fans des BVB weckt die Klausel unweigerlich ungute Erinnerungen an eine tragische Personalie der jüngeren Vergangenheit wach. Bereits im vergangenen Jahr sah sich Dortmund mit einer identischen Vertragskonstellation konfrontiert, als Innenverteidiger Aaron Anselmino per Leihe vom FC Chelsea verpflichtet wurde. Der Abwehrspieler hatte sich durch eine kompromisslose und beherzte Spielweise in kürzester Zeit zu einem Publikumsliebling im Signal Iduna Park entwickelt.

Die Ernüchterung folgte im darauffolgenden Januar. Da machte der Premier-League-Klub Gebrauch von seinem vereinbarten Zugriffsrecht und holte Anselmino schlagartig zurück, nur um den Argentinier umgehend an den eigenen Partnerverein Racing Straßburg weiterzureichen.

Dort fand der Defensivakteur, der die Dortmunder Mannschaft unter Tränen verlassen hatte, zu keinem Zeitpunkt zu seiner Form. Nach der unglücklichen Zeit in Frankreich steht Anselmino mittlerweile wieder im Kader der Londoner. Beim BVB bleibt somit die Sorge, dass sich dieses Problem mit Nwaneri im kommenden Winter wiederholen könnte.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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