Für den österreichischen Nationalspieler David Alaba (34) könnte sich nach seinem Abschied von Real Madrid eine interessante Wechseloption auftun.
Il Messaggero schreibt, der Innenverteidiger sei bei Serie-A-Klub Lazio Rom in den Fokus geraten. Dort ist man unter anderem auf der Suche nach einem neuen Spieler für das Abwehrzentrum, nachdem Alessio Romagnoli (31) den Verein am Donnerstag verlassen hat. Ihn zog es zu Al-Sadd nach Katar.
Zur Suche nach Verstärkungen während das Transferfenster in vielen Spitzenligen geschlossen ist, sagte Lazios Sportchef Angelo Fabiani:"Der Markt für vertragslose Spieler ist weiterhin geöffnet. Ich habe es vorgezogen, einige Plätze im Kader freizuhalten, um solche Situationen genau zu beobachten." Laut Il Messaggero seien die Bemühungen um Alaba allerdings noch nicht konkret.
Die Biancocelesti legten einen gelungen Saisonstart hin. Sie gewannen ihre beiden Auftaktspiele in der Serie A jeweils zu Null und belegen den sechsten Tabellenplatz. Gegen den FC Bologna und Genoa fuhr die Mannschaft des neuen Trainers Gennaro Gattuso jeweils 1:0-Siege ein. Die Abwehrzentrale bildeten dabei der dänische Nationalspieler Oliver Provstgaard (23) und Ex-Bundesligaprofi Danilo Doekhi (28).
In das Lazio-Anforderungsprofil des verfügbaren Spielers passt Alaba ziemlich gut. Der Vertrag des ehemaligen Bayern-Profis bei Real lief im Juni nach fünf Jahren aus. Seitdem ist er auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Obwohl es zahlreiche Gerüchte gab, ist er noch nirgendwo untergekommen. Zuletzt wurde auch er mit Al-Sadd und MLS-Champion Inter Miami in Verbindung gebracht. Im Mai hieß es zudem, Red Bull Salzburg interessiere sich für eine Rückholaktion.
David Alaba absolviert bei der WM alle Österreich-Spiele
Dass Alaba (117 Länderspiele für Österreich) noch fit und in Form ist bewies er nach ständigen Verletzungsproblemen im Sommer bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko: Dort führte er die ÖFB-Elf als Kapitän an und absolvierte alle Spiele inklusive des Ausscheidens gegen den späteren Sieger Spanien im Sechzehntelfinale.
Getty ImagesAlaba verbrachte einen Großteil seiner Karriere im Dress des FC Bayern und gewann mit den Roten unter anderem zehn deutsche Meisterschaften und zweimal die Champions League. Es folgte 2021 sein ablösefreier Wechsel nach Madrid, der nicht ohne Nebengeräusche ablief. Mit den Blancos holte er erneut zweimal den Henkelpott, zog sich aber auch im Dezember 2023 eine schwere Knieverletzung zu, die ihn länger als ein Jahr außer Gefecht setzte. Insgesamt verpasste er seit der Spielzeit 2023/24 109 Spiele für Klub und Nationalmannschaft.



