Wie aus einem Bericht der Ruhr Nachrichten hervorgeht, stehen die Zeichen beim 24-jährigen Schlussmann deutlich auf Trennung in der laufenden Transferperiode.
Demnach wolle Ramaj "schnellstmöglich weg" aus Dortmund, um sich einem neuen Verein anschließen zu können. Auch der BVB und dessen Verantwortliche hätten deshalb beschlossen, den Keeper zu verkaufen und damit endgültig ziehen zu lassen.
Die vergangene Saison verbrachte Ramaj leihweise beim 1. FC Heidenheim, mit welchem er als Tabellen-17. zwar direkt aus der Bundesliga abstieg, jedoch mit durchaus starken Leistungen zu überzeugen wusste.
Gleichwohl ist der Weg in die Startelf beim BVB versperrt, schließlich ist dort Gregor Kobel als unumstrittene Nummer eins gesetzt. Lediglich bei einem Verkauf des Schweizers dürfte sich Ramaj Chancen ausrechnen, derzeit sieht es danach allerdings nicht aus.
Getty ImagesDiant Ramaj will sich beim BVB nicht auf die Bank setzen
Beim jüngsten Testspiel gegen Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen (3:1) stand Ramaj trotz der Abwesenheit des Schweizers nicht einmal mehr im Aufgebot. Stattdessen durfte die etatmäßige Nummer zwei Alexander Meyer eine Halbzeit bestreiten, die zweiten 45 Minuten hütete Patrick Drewes das Tor.
Offenbar wollte man bei den Schwarzgelben das Risiko einer Verletzung Ramajs nicht eingehen, die jeglichen Transferplänen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.
Dass sich der 24-Jährige nicht mit einem Bankplatz in Dortmund zufrieden geben würde, hatte er bereits im vergangenen Jahr mehr als deutlich gemacht. "Ich muss spielen. Daher steht für mich fest: Ich setze mich in Dortmund nicht auf die Bank", meinte Ramaj vor seiner Leihe nach Heidenheim.
Problematisch könnte für den BVB hinsichtlich dessen werden, dass es derzeit wohl keine Interessenten für den Schlussmann gibt. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten liegen der Borussia keinerlei Anfragen für Ramaj vor, dessen Vertrag in Dortmund noch bis 2029 läuft.


