Diant Ramaj Heidenheim 2025-26Getty

"Schnellstmöglich weg" aus Dortmund: BVB-Star peilt Sommer-Abgang an

Wie aus einem Bericht der Ruhr Nachrichten hervorgeht, stehen die Zeichen beim 24-jährigen Schlussmann deutlich auf Trennung in der laufenden Transferperiode.

Demnach wolle Ramaj "schnellstmöglich weg" aus Dortmund, um sich einem neuen Verein anschließen zu können. Auch der BVB und dessen Verantwortliche hätten deshalb beschlossen, den Keeper zu verkaufen und damit endgültig ziehen zu lassen.

Die vergangene Saison verbrachte Ramaj leihweise beim 1. FC Heidenheim, mit welchem er als Tabellen-17. zwar direkt aus der Bundesliga abstieg, jedoch mit durchaus starken Leistungen zu überzeugen wusste.

Gleichwohl ist der Weg in die Startelf beim BVB versperrt, schließlich ist dort Gregor Kobel als unumstrittene Nummer eins gesetzt. Lediglich bei einem Verkauf des Schweizers dürfte sich Ramaj Chancen ausrechnen, derzeit sieht es danach allerdings nicht aus.

Diant Ramaj Heidenheim 2025-26Getty Images

Diant Ramaj will sich beim BVB nicht auf die Bank setzen

Beim jüngsten Testspiel gegen Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen (3:1) stand Ramaj trotz der Abwesenheit des Schweizers nicht einmal mehr im Aufgebot. Stattdessen durfte die etatmäßige Nummer zwei Alexander Meyer eine Halbzeit bestreiten, die zweiten 45 Minuten hütete Patrick Drewes das Tor.

Offenbar wollte man bei den Schwarzgelben das Risiko einer Verletzung Ramajs nicht eingehen, die jeglichen Transferplänen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Dass sich der 24-Jährige nicht mit einem Bankplatz in Dortmund zufrieden geben würde, hatte er bereits im vergangenen Jahr mehr als deutlich gemacht. "Ich muss spielen. Daher steht für mich fest: Ich setze mich in Dortmund nicht auf die Bank", meinte Ramaj vor seiner Leihe nach Heidenheim.

Problematisch könnte für den BVB hinsichtlich dessen werden, dass es derzeit wohl keine Interessenten für den Schlussmann gibt. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten liegen der Borussia keinerlei Anfragen für Ramaj vor, dessen Vertrag in Dortmund noch bis 2029 läuft.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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