Holstein Kiel und der VfL Wolfsburg kämpfen im Rückspiel der Relegation um den letzten verbleibenden Bundesliga -Startplatz für die Saison 2018/19. Anstoß der Partie im Kieler Holstein Stadion ist am Montag um 20.30 Uhr.
Nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel in der Volkswagen-Arena gehen die Wolfsburger mit guter Ausgangsposition in Duell gegen den Klub aus Schleswig-Holstein. Zu sicher dürfen sich die Wölfe allerdings nicht sein, denn gerade zu Hause zeigte Holstein in der abgelaufenen Zweitligassaison starke Leistungen. Von 17 Heimspielen gewann der Klub von Trainer Markus Anfang acht und holte sieben Remis bei nur zwei Niederlagen (Torverhältnis: 36:19).
"Unsere Köpfe sind oben. Die Chancen stehen 50:50", sagte Zweitliga-Torschützenkönig Marvin Ducksch und versprach für Montag "ein Feuerwerk. Jetzt spielen wir zu Hause vor unserer Kulisse, vor unseren Fans, vor unserer Stadt. Da werden wir noch einmal alles raushauen." VfL-Trainer entgegnete: "Es wird an uns liegen, ob sie das Feuerwerk so abbrennen können. Wir sind immer in der Lage, auch auswärts ein, zwei Tore zu machen. Gerade nach den letzten zwei Spielen. Und genau das werden wir versuchen zu tun."
Hier findet Ihr alle relevanten Infos zur Partie auf einen Blick, unter anderem die zum LIVE-STREAM und TV -Angebot.
Wolfsburg gegen Holstein Kiel: Das Aufeinandertreffen auf einen Blick
| Spiel |
Holstein Kiel – VfL Wolfsburg |
|---|---|
| Datum |
Montag, 21. Mai, 20.30 Uhr |
| Ort |
Holstein Stadion, Kiel |
| Kapazität |
10.200 |
| Schiedsrichter |
Daniel Siebert |
Holstein Kiel gegen VfL Wolfsburg: Die Aufstellungen
Aufstellung Holstein Kiel:
Kronholm - Schmidt, Patrick Herrmann, Czichos, van den Bergh - Schindler, Mühling, Kinsombi - Weilandt, Ducksch, Seydel
Aufstellung VfL Wolfsburg:
Casteels - Uduokhai, Knoche, Brooks - William, Guilavogui, Arnold, Steffen - Malli, Brekalo - Origi
Holstein Kiel gegen VfL Wolfsburg im LIVE-STREAM sehen: So geht's
Wer den Kracher in der Bundesliga-Relegation am Montag im TV oder LIVE-STREAM sehen will, hat nur wenige Möglichkeiten, denn das Spiel wird weder im Free-TV noch bei Sky übertragen.
Einzig Kunden des Eurosport-Players können die Partie im LIVE-STREAM sehen. Die Vorberichte mit Experte Matthias Sammer starten wie im TV eine Stunde vor dem Anpfiff.
Das Streaming-Angebot ist sowohl ist von unterwegs via Apple- und Android-Geräter oder auch auf dem PC nutzbar. Hier müssen aber aus dem Google Play - und dem App-Store die entsprechenden Apps heruntergeladen werden. Für die Nutzung des Streamingdienstes veranschlagt Eurosport eine Gebühr von monatlich einmal 6,99 Euro, im Jahresabo kostet ein Monat 4,99 Euro. Wenn man sich einen Zugang für ein Jahr sicher möchte, muss man 49,99 Euro bezahlen. Auch Amazon-Prime-Kunden können sich die LIVE-STREAMS der Bundesliga von Eurosport dazu buchen und über Prime Video anschauen.

Holstein Kiel gegen VfL Wolfsburg: So läuft die Relegation im TV
Wie schon das Hinspiel wird auch das Duell im Kieler Holstein Stadion am Montag ausschließlich im Pay-TV bei Eurosport 2 HD Xtra live übertragen. Anders als in den vergangenen Jahren ist die Partie zwischen den Störchen und den Wölfen nicht im kostenlosen Free-TV zu sehen.
Wer Kunde des Pay-TV-Netzwerks HD+ ist, kann sich diesen Sender von Eurosport für zusätzlich fünf Euro im Monat sichern.
VfL Wolfsburg gegen Holstein Kiel: So laufen die Highlights der Relegation
Die Highlights der Partie sind 40 Minuten nach Abpfiff bei DAZN im Stream abrufbar. Das Programm von des Streamingdienstes ist auf dem nicht nur auf dem PC, sondern auch auf allen Android- und Apple-Geräten wie dem iPhone oder iPad nutzbar. Die entsprechenden Apps dafür findet Ihr im Google Play- und dem App-Store von Apple. Auch auf dem Amazon Fire Stick oder Fire TV HD kann man den Streamingdienst bequem nutzen.
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Eine Zusammenfassung im TV gibt es zudem ab 23.30 Uhr im ZDF zu sehen. Der öffentlich-rechtliche Sender sendet auch im kostenlosen LIVE-STREAM im Internet.
getty ImagesKiel gegen Wolfsburg: Die Bilanz
Obwohl sich Kiel und Wolfsburg noch nie in der Bundesliga gegenüberstanden, kam es bislang zu 16 Pflichtspielduellen beider Klubs. Zwischen 1963 und 1974 trafen beide in der Regionalliga Nord aufeinander.
| VfL Wolfsburg | Holstein Kiel | |
| Siege | 10 | 6 |
| Unentschieden | 7 | 7 |
| Niederlagen | 6 | 10 |
| Tore | 43 | 35 |
| Gegentore | 35 | 43 |
Opta-Fakten zu Kiel gegen Wolfsburg:
- Im Duell zwischen Wölfen und Störchen trifft der Deutsche Meister von 2009, Wolfsburg, auf den Deutschen Meister von 1912, Kiel.
- Fair: Im Hinspiel wurde keine einzige Gelbe Karte verteilt – erst zum zweiten Mal seit Wiedereinführung der Relegation (im Rückspiel zwischen Fürth und dem HSV gab es 2014 ebenfalls keine Verwarnung).
- In 14 von 19 Vergleichen seit 1982 setzte sich der Erstligist im Duell gegen den Zweitligisten durch (74%). Zuletzt schaffte Düsseldorf (2012 gegen Hertha BSC) den Sprung ins Oberhaus. Damals bei Fortuna: Kiels Johannes van den Bergh.
- Rückschlag zur Unzeit: Nach zuvor fünf ungeschlagenen Auswärtsspielen verlor Kiel beim 1-3 im Hinspiel in Wolfsburg erstmals seit dem 25. Februar 2018 wieder in der Fremde (damals 2-3 auf St. Pauli).
- Kiel könnte als achte Klub der Geschichte der Durchmarsch aus der Drittklassigkeit ins Oberhaus gelingen. Die Störche wären der 56. Verein der Bundesliga-Historie und der erste Klub aus Schleswig-Holstein in Deutschlands Eliteklasse.
- Die Störche stellten mit 71 Treffern die beste Offensive der 2. Liga und einen neuen Rekord für einen Aufsteiger aus der Drittklassigkeit auf. Marvin Ducksch wurde mit 18 Toren und sieben Assists Top-Torschütze und -Scorer im Unterhaus.
- Negative Relegations-Erfahrung: Kiel scheiterte in der Relegation zur 2. Liga 2014/15 am TSV 1860 (0-0 H, 1-2 A).
- Nach dem 3-1-Hinspielsieg vor heimischem Publikum haben die Wölfe vor dem Rückspiel in Kiel eine gute Ausgangslage: In allen neun Fällen blieb der Bundesligist im Oberhaus, wenn er das Hinspiel der Relegation gewann.
- Form: Erstmals seit Oktober/November 2017 traf Divock Origi in zwei Pflichtspielen in Folge. Mit seinem Tor und seiner Vorlage gegen Kiel war der Belgier in den vergangenen zwei Pflichtspielen an drei Treffern direkt beteiligt (zwei Tore, eine Vorlage).
- Positive Relegations-Erfahrung: 2016/17 setzte sich Wolfsburg in der Relegation mit 1-0 H und 1-0 A gegen Braunschweig durch. Trainer Labbadia führte 2014/15 den Hamburger SV gegen Karlsruhe durch die Relegation (1-1 H, 2-1 n.V. A).

