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Real Madrid befindet sich nach Goal-Informationen in Verhandlungen mit der AS Monaco, um Kylian Mbappe zu verpflichten. Vergangene Woche trafen sich Verantwortliche beider Klubs in Monaco. Vor allem die Ablösesumme von 135 Millionen Euro, die die Monegassen ausgerufen haben, stellt sich bei den Gesprächen als Stolperstein heraus.
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Nach Goal-Informationen ist diese Summe selbst dann nur schwer zu stemmen, wenn Real die Millionen, die man durch den nahenden Wechsel von Alvaro Morata zu Manchester United erhält, vollständig in Mbappe reinvestiert. Mit 135 Millionen Euro wäre der 18-Jährige noch einmal 30 Millionen Euro teurer als der bisher kostspieligste Transfer aller Zeiten, Paul Pogba - eine Summe, die den Königlichen zu hoch ist.
Mbappe selbst soll nach Goal-Informationen mit dem Gedanken spielen, noch ein Jahr für die AS Monaco aufzulaufen. Schließlich spielt der frischgebackene Meister Champions League. "Wir werden mit der Familie verreisen und darüber nachdenken, was passieren wird", bestätigte er zuletzt, dass noch keine Entscheidung gefallen ist.




| Mbappe hat bei Monaco Vertrag bis ... | 2019 |
| Verpflichten wollen ihn ... | Real Madrid, PSG und Manchester City |
| Das Preisschild beträgt ... | 135 Millionen Euro |
Ins Grübeln bezüglich eines Verbleibs kommt Mbappe vor allem bei einem Blick auf die Kaderplanungen Monacos. Mit Bernardo Silva verlor man bereits einen Leistungsträger, mit Benjamin Mendy, Djibril Sidibe, Fabinho und Tiemoue Bakayoko werden weitere Akteure mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. An Mbappes Zweifeln änderte auch der Transfer von Youri Tielemans, den Monaco für 25 Millionen Euro vom RSC Anderlecht loseiste, nichts, wie Goal aus dem Umfeld des Spielers erfuhr.
Auch PSG und Manchester City wollen Mbappe
Um die weiteren personellen Planungen von Vereinsseite in Erfahrung zu bringen, soll sich Mbappe nach L'Equipe-Informationen am Donnerstag mit Klub-Verantwortlichen getroffen haben. Denn die Ungewissheit soll so bald wie möglich ein Ende haben, wenn es nach ihm geht. Sollte er bleiben, wird Monaco seinen Vertrag zu deutlich besseren Konditionen verlängern, um bei etwaigen Verhandlungen im kommenden Sommer nicht aufgrund des derzeitigen Vertragsendes im Jahr 2019 unter Druck zu stehen.
Dass Real generell sein Wunschverein ist, ist indes kein Geheimnis. Schließlich bewunderte Mbappe als Jugendlicher Cristiano Ronaldo und mit Zinedine Zidane steht ein Landsmann und ein bekennender Fan Mbappes an der Seitenlinie. Bereits vor fünf Jahren, damals als Jugendtrainer bei den Königlichen, versuchte er, den damals 13-Jährigen in die spanische Hauptstadt zu lotsen.
Andere Vereine hält das freilich nicht ab, um ebenfalls um seine Gunst zu werben. Nach Goal-Informationen haben PSG und Manchester City ebenfalls Angebote unterbreitet. PSG-Trainer Unai Emery konstatierte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz: "Bei allem Respekt für Monaco, aber er sollte nach Paris kommen. Seine Familie ist hier, seine Eltern leben hier und er war hier bereits auf einer Akademie. Wir haben über Leidenschaft und Bedürfnisse gesprochen: Was wäre schöner, als deine Heimatstadt zu repräsentieren und dabei wichtig zu sein?"
