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Roman Abramovich FC ChelseaGetty Images

Premier League: FC Chelsea steht offenbar vor dem Verkauf

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Der FC Chelsea könnte schon bald einen neuen Besitzer haben. Wie das Portal Bloomberg Wealth berichtet, soll Blues-Eigentümer Roman Abramovich mit dem Gedanken spielen, den Premier-League-Klub zu verkaufen.

Nach der russischen Invasion der Ukraine hatte Großbritannien Sanktionen gegen Oligarchen und Superreiche des osteuropäischen Landes verhängt. Abramovich sei davon zwar bislang noch nicht betroffen, dennoch könnten auch seine britischen Vermögenswerte, darunter der FC Chelsea, bald eingefroren werden.

Wie Insider gegenüber Bloomberg Wealth berichteten, hätten Sportinvestoren und Private-Equity-Firmen, darunter auch einige aus den USA, deshalb damit begonnen, potenzielle Übernahmeangebote für den Londoner Klub auszuarbeiten. Chelsea habe unter anderem bereits eine verbindliche Anfrage erhalten.

Ein möglicher Verkauf von Chelsea unter diesen Umständen wäre ein Novum im englischen Fußball. Nach Angaben von KPMG werden die Blues mit rund 1,9 Milliarden Euro Gesamtwert bewertet.

Wie der Guardian berichtet, wird der Fall Abramovich aktuell im englischen Parlament diskutiert. Gegenstand sind mögliche Verbindungen zu korrupten Aktivitäten und Praktiken sowie seine Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin.

Zuletzt hatte die Sun berichtet, dass Abramovich nicht mehr in Großbritannien wohnen dürfe.

Tuchel: "Nicht so tun, als sei dies kein Thema"

"Wir sollten nicht so tun, als sei dies kein Thema. Die Situation für mich und meine Mitarbeiter, die Spieler ist schrecklich", sagte Chelsea-Trainer Thomas Tuchel zur aktuellen Situation bei den Blues.

Für den Klub bringe es eine große "Unsicherheit", so Tuchel, "viel schlimmer ist es aber für die wirklich betroffenen Menschen. Unsere besten Wünsche, unsere Gedanken sind bei ihnen, das ist das absolut Wichtigste."

Dennoch wollte der deutsche Coach nicht zu detailliert auf die Situation eingehen. "Es gibt so viele Ungewissheiten rund um unseren Klub und die Situation in Großbritannien, dass es keinen Sinn macht, wenn ich dies kommentiere." Er räumte allerdings ein, dass die Gesamtsituation "unsere Gedanken" und "Vorfreude auf das Endspiel" verhülle.

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