Manchester City v Aston Villa - Premier LeagueGetty Images Sport

Posten als Nationaltrainer? Absolute Legende buhlt offenbar um Pep Guardiola

Der italienische Fußballverband setzt offenbar alle Hebel in Bewegung, um Pep Guardiola als neuen Nationaltrainer zu verpflichten.

Wie Sky Italia berichtet, fand im Zuge dessen am vergangenen Wochenende ein Treffen in Barcelona statt. Dabei neben Guardiola anwesend: Abwehrlegende Paolo Maldini, seit kurzem Technischer Direktor der Sqaudra Azzurra, sowie Ex-Milan-Trainer und -Spieler Leonardo, der vor einigen Tagen seinen Posten als Berater beim italienischen Verband antrat.

Das prominente Duo will Guardiola demnach davon überzeugen, sich auf den sehr reizvollen, mit Blick auf die jüngste Vergangenheit aber auch durchaus komplizierten Trainerjob einzulassen. Der Spanier hatte Manchester City mit Ablauf der vergangenen Saison nach zehn Jahren verlassen. Nun plant Guardiola eigentlich zunächst ein Sabbatjahr, Maldini und Co. versuchen ihr Glück trotzdem.

Der ehemalige City-Coach scheint der absolute Wunschkandidat der Italiener zu sein. Guardiolas Auftrag wäre klar: Die stolze Fußballnation zurück zu den Erfolgen vergangener Tage führen. Zwar gab es mit dem EM-Titel 2021 einen spektakulären Ausschlag nach oben, ansonsten liegt hinter Italien allerdings ein Jahrzehnt zum Vergessen. 2018, 2022 und 2026 fehlte der viermalige Weltmeister dreimal in Folge bei einer WM-Endrunde, weil die Qualifikation nicht gelang. Mit der EM 2024 gab es zwischendrin ein kaum weniger enttäuschendes Turnier, bei dem man im Achtelfinale an der Schweiz scheiterte.

Italien hat drei WM-Endrunden in Folge verpasst

Nach dem Scheitern in der Qualifikation zur WM 2026 war Ex-Trainer Gennaro Gattuso, der nun Lazio Rom übernommen hat, Anfang April zurückgetreten. Bei den Testspielen im Juni gegen Luxemburg und Griechenland (jeweils 1:0) hatte Silvio Baldini die Squadra interimsmäßig betreut. Eine langfristige Lösung soll nun möglichst zeitnah präsentiert werden, der erste Einsatz für den neuen Mann an der Seitenline wartet Ende September. Dann trifft Italien zum Auftakt der neuen Nations-League-Saison auf Belgien.

Neben Guardiola sollen Italiens Verantwortliche zwei weitere prominente Namen im Blick haben, die jeweils für bessere Zeiten im italienischen Fußball stehen: Andrea Pirlo, Weltmeister von 2006. Und Roberto Mancini, der die Squadra Azzurra schon einmal trainierte und 2021 zum EM-Titel führte. Pirlo ist aktuell Trainer bei United FC in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mancini hatte zuletzt den katarischen Klub Al-Sadd trainiert, ist seit Juni aber vereinslos.

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