Portugal bei der WM 2018: Kader, Spielplan, Ergebnisse, Highlights

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Verfolgt Portugal bei der WM 2018: Hier findet Ihr alle Informationen zu Kader, Spielplan, Ergebnisse und Tabellen. Die Highlights gibt es auf DAZN.

Portugal fuhr als amtierender Europameister zur FIFA-Weltmeisterschaft 2018 nach Russland, schied dann aber im Achtelfinale gegen das Team aus Uruguay mit 1:2 aus. Damit ist die Reise für die Selecoes de Portugal beendet.

In Gruppe B traf das Team von Trainer Fernando Santos zuvor auf die Auswahlen von Spanien, Marokko und dem Iran. Dabei konnte man lediglich gegen Marokko gewinnen, die anderen beiden Partien endeten mit einem Remis.

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Goal liefert Euch alle Infos zur Endrunde und gibt Euch einen Überblick über die portugiesische Nationalmannschaft. Hier findet Ihr neben dem kompletten WM-Kader auch den Spielplan, die Ergebnisse und die Tabelle der Gruppe B. Zudem gibt es alle Highlights der Partien auf DAZN.


Der WM-Kader von Portugal


Bei Welt- und Europameisterschaften dürfen die Trainer jeweils 23 Spieler in den Kader berufen. Fernando Santos setzte dabei auch auf zahlreiche Spieler aus der heimischen Liga, wobei Sporting Lissabon mit vier Akteuren den Hauptteil an der Mannschaft ausmachte.

Superstar Cristiano Ronaldo war natürlich Portugals wichtigster Spieler, mit Defensivspieler Raphael Guerreiro von Borussia Dortmund stand zudem ein Akteur aus der Bundesliga im Aufgebot. Nicht dabei ist war neben Renato Sanches auch Andre Gomes von Barcelona.

1 Rui Patrico Tor Sporting
12 Anthony Lopes Tor Olympique Lyon
22 Beto Tor Göztepe
2 Bruno Alves Abwehr Glasgow Rangers
3 Pepe Abwehr Besiktas
5 Raphael Guerreiro Abwehr Borussia Dortmund
6 Jose Fonte Abwehr Dalian Yifang
13 Ruben Dias Abwehr Benfica
15 Ricardo Pereira Abwehr FC Porto
19 Mario Rui Abwehr SSC Neapel
21 Cedric Soares Abwehr FC Southampton
4 Manuel Fernandes Mittelfeld Lokomotiv Moskau
8 Joao Moutinho Mittelfeld AS Monaco
10 Joao Mario Mittelfeld West Ham United
14 William Carvalho Mittelfeld Sporting
16 Bruno Fernandes Mittelfeld Sporting
23 Adrien Silva Mittelfeld Leicester City
7 Cristiano Ronaldo Angriff Real Madrid
9 Andre Silva Angriff AC Mailand
11 Bernardo Silva Angriff Manchester City
17 Goncalo Guedes Angriff FC Valencia
18 Gelson Martins Angriff Sporting
20 Ricardo Quaresma Angriff Besiktas

Portugal: WM-Spielplan und Ergebnisse


Gruppe B Portugal - Spanien 3:3 (2:1) TV: ARD und Live-Stream
Gruppe B Portugal - Marokko 1:0 (1:0) TV: ARD und Live-Stream
Gruppe B Iran - Portugal 1:1 (0:1) TV: ZDF und Live-Stream
1/8-Finale Uruguay - Portugal 2:1 (1:0) TV: ARD und Live-Stream
Fernando Santos

WM-Tabelle der Gruppe B


POS LAND SPL S U N TOR DIF PKT
1 Spanien 3 1 2 0 6:5 +1 5
2 Portugal 3 1 2 0 5:4 +1 5
3 Iran 3 1 1 1 2:2 ±0 4
4 Marokko 3 0 1 2 2:4 -2 1

Der Gruppensieger und der Gruppenzweite einer jeden Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft. Sollten zwei Teams punktgleich sein, entscheidet zunächst die Tordifferenz. Ist diese auch identisch, hat die Mannschaft mit den mehr erzielten Toren den Vorteil. (z.B. 5:2 vor 4:1). Erst dann würde der direkte Vergleich beachtet werden.

Der Sieger der Gruppe B trifft dabei am Sonntag, den 1. Juli um 16 Uhr in Moskau auf den Zweiten der Gruppe A. Der Zweite der Gruppe B trifft einen Tag zuvor am Samstag, den 30. Juni in Sotschi auf den Sieger der Gruppe A.


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Portugal bei der WM 2018: Das Team-Porträt


Beim EM-Finale musste Cristiano Ronaldo am Spielfeldrand tatenlos zuschauen, als die Portugiesen auch für ihn den Titel gewannen. In der WM-Qualifikation war alles wieder normal: Der Superstar bewahrte den Europameister im Alleingang vor dem Aus.

Eigentlich hatte Nationaltrainer Fernando Santos den Weltfußballer in der vorletzten Partie auf dem Kunstrasen in Andorra schonen wollen. Doch ohne ihn drohte gegen den Fußballzwerg ein Unentschieden und damit der Gang in die Play-offs.
Nach seiner Einwechselung führte Ronaldo sein Team mit seinem 15. Tor in der Qualifikation doch noch zum Sieg und zum Finale um das Direktticket nach Russland gegen die Schweiz. "Er lässt uns nie im Stich", titelte die Sportzeitung A Bola . Beim entscheidenden 2:0 gegen die Eidgenossen schossen zwar die anderen die Tore, doch allen war klar: Ohne CR7 hätte der Europameister die WM verpasst.

Dabei schien sich Portugal bei der EURO in Frankreich ein wenig von Ronaldo emanzipiert zu haben. Von fünf Treffern in der K.o.-Runde erzielte er nur einen. Im Finale von Paris gelang der größte Triumph nach der frühen Verletzung sogar ohne ihn.

Doch davon war nach der EM nichts mehr zu spüren. Als Ronaldo zum Auftakt in der Schweiz fehlte, gab es ein 0:2 - und der Favorit hechelte fortan den Eidgenossen, die von Sieg zu Sieg eilten, hinterher. 15 der 30 portugiesischen Tore gegen die Färöer, Lettland, Ungarn und Andorra erzielte der Star von Real Madrid. Mittlerweile hat er seine Ausbeute in der Selecao auf 81 Treffer geschraubt - Platz drei in der ewigen Rangliste der Länderspieltorschützen.

Portugal von Ronaldo abhängig

Die extreme Abhängigkeit von ihrem Superstar ist die größte Schwäche des Europameisters. Deshalb zählen sich die Portugiesen, die in der Vorrunde auf den Nachbarn Spanien treffen, auch selbst nicht zu den Favoriten in Russland. "Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden und bescheiden bleiben. Es muss Schritt für Schritt gehen", sagte Ronaldo.

Anders sieht es dagegen Luis Figo. Der frühere Weltstar meinte: "Portugal kann Weltmeister werden. Wir haben ein eingespieltes Team mit starker individueller Klasse." Die kommt, abgesehen von Ronaldo, aber eher selten zum Tragen. Denn Trainer Santos setzt wie bei der EURO in Frankreich auf defensive Stabilität und gute Organisation. Die Kreativität ist begrenzt.

Außerdem haben sich einige Talente nicht wie erhofft entwickelt. Vor allem Renato Sanches, bei der EM zum Youngster des Turniers gewählt, ist den Vorschusslorbeeren nicht gerecht geworden. Bei Bayern München scheiterte er krachend und wurde an Swansea City ausgeliehen, doch auch beim walisischen Premier-League-Klub enttäuschte er. Sein Name fehlte fast folgerichtig im WM-Kader.

Ins Stocken geraten sind auch die Karrieren von Joao Mario und Andre Gomes, die nach den Wechseln zu Inter Mailand und dem FC Barcelona in ihren neuen Klubs nur zweite Wahl waren. Mario wurde bereits an West Ham United weitergereicht, Gomes steht bei Barca auf der Abschussliste und schaffte es nicht mal zur WM. Ähnliches gilt für Stürmer Andre Silva bei AC Mailand.

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