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relegation 1860 münchen jahn regensburg 053017Getty Images

Polizei fordert Reaktion seitens des DFB nach Münchner Krawallen

Führende Vertreter der Polizei fordern nach den Ausschreitungen beim Rückspiel der Zweitliga-Relegation zwischen 1860 München und Jahn Regensburg (0:2) Konsequenzen - und nehmen auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in die Pflicht. "Alle Verantwortlichen von der DFL über den DFB bis zu den Verbänden, aber vor allem die Vereine müssen jetzt konkrete Maßnahmen festlegen und umsetzen", sagte der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä.

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Konkret forderte er als Reaktion auf "inakzeptable Verhaltensweisen" wie die der randalierenden Löwen-Fans am Dienstagabend Sperrungen entsprechender Blöcke im Stadion, Geisterspiele oder Punktabzüge. Andrä sieht ein grundsätzliches Problem. Die Geschehnisse von München reihten sich "leider in zahlreiche Vorfälle der Saison 2016/17 ein", sagte er, "ich denke da zum Beispiel auch an das martialische Auftreten der Dresdner Fans in Karlsruhe".

Auch Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), nannte die Ereignisse von München in der Heilbronner Stimme "erschreckend". Als Reaktion hält er "einen verstärkten Einsatz von Videokameras mit Gesichtserkennungssoftware für überlegenswert. Diese Technik ist notwendig, um Täter zu überführen und die Straftaten zu ahnden". Eine Personalisierung von Tickets sei dagegen "kein Königsweg", aber "dort sinnvoll, wo es häufiger zu Vorfällen kommt".

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