Bei Sky Sport News HD lobte Stöger: "Es war ein überragendes Spiel. Wenn ich etliche Jahre zurückdenke, kann ich mich nicht erinnern, dass wir so ein gutes Spiel gemacht haben - in so einer wichtigen Phase. Das freut uns schon sehr. Es ist das erste Mal, dass wir uns sportlich für eine EM qualifizieren, das ist schon etwas Besonderes."
"Die Euphorie wird nicht gebremst"
Ihn beeindrucke, dass David Alba und Co. mittlerweile in Europa etabliert seien und sich so auch präsentierten, so Stöger. Wie zum Beispiel Alaba bei seinem Panenka-Strafstoß zur Führung in Schweden: "Dieses Selbstverständnis, das er an den Tag legt mit vielen anderen Spielern, die sich europaweit etabliert und einen guten Namen gemacht haben, bringt mit sich, dass man ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und Abgebrühtheit hat, das früher vielleicht nicht so da war. Gekoppelt damit, was Marcel Koller mit seinem Team daraus gemacht hat, ist das Ergebnis dann so zu bewerten."
Die Gefahr, dass die Euphorie nun zu groß werden könnte, sieht der FC Coach indes nicht: Ich glaube, sie können sich zurecht feiern lassen. Es ist ja nicht so, dass wir jetzt den Anspruch stellen, bei der Europameisterschaft ganz vorne dabei zu sein. Aber wenn ich sehe, wie sie spielen, wird es auch für richtige gute Nationen schwer, uns zu schlagen. Die Mannschaft ist auf einem super Weg und die Euphorie wird auch nicht gebremst."
Der 49-Jähirge ist außerdem davon überzeugt, dass die vielen ÖFB-Legionäre in der deutschen Bundesliga sich positiv auf die Nationalmannschaft auswirken. "Die Spieler entwickeln sich mit der Konkurrenz. Es ist ganz klar, dass sich Spieler, die sich in der deutschen Bundesliga profilieren müssen, eine ganz andere Konkurrenzsituation und ein ganz anderes Vermögen, etwas zu lernen, haben als in der Österreichischen Bundesliga", strich Stöger heraus. "Wir hatten in den letzten Jahren schon immer wieder Spieler in Deutschland, aber nie welche, die solche Führungspositionen inne hatten wie aktuell. Einige Spieler sind echte Schlüsselspieler bei ihren Klubs. Das macht die Qualitätssteigerung aus, das ist ganz klar."
Goal


