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KaretsasGetty Images

Nur Ousmane Dembele kostete den BVB noch mehr! Borussia Dortmund macht nächsten Sommer-Transfer perfekt

Wie die Schwarzgelben am Montag verkündeten, unterzeichnet der 18-jährige griechische Nationalspieler in Dortmund einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Den Medizincheck hatte Karetsas bereits am Mittwoch absolviert.

"Mit seiner Kreativität und seiner Spielintelligenz wird Kos unsere Mannschaft bereichern. Er ist technisch sehr versiert und besitzt die Fähigkeit, in engen Räumen schnelle Lösungen zu finden, speziell im letzten Drittel", wird Sportdirektor Ole Book zitiert.

Karetas selbst zeigte sich ebenfalls begeistert von seinem nächsten Karriere-Schritt: "Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein und ich bin unglaublich stolz, jetzt das schwarzgelbe Trikot tragen zu dürfen. Ich freue mich sehr darauf, meine Mitspieler kennenzulernen und bald in diesem beeindruckenden Stadion vor unseren Fans zu spielen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind."

Medienberichten zufolge überweist die Borussia eine Sockelablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro sowie Bonuszahlungen von bis zu zwei Millionen Euro für Karetsas an den viermaligen belgischen Meister. Laut den Ruhr Nachrichten sicherte sich Genk in den Verhandlungen außerdem eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent.

Im Gesamtvolumen (ca. 32 Millionen Euro) wäre der offensive Mittelfeldspieler damit ein wenig günstiger als Dortmunds bisheriger Rekordtransfer Ousmane Dembele, welcher im Sommer 2016 für 35 Millionen Euro von Stade Rennes zu den Westfalen wechselte.

Für Genk avanciert der Deal wiederum zu einem Rekordverkauf. Karetsas löst Tolu Arokodare ab, der im vergangenen Jahr für 26 Millionen Euro an die Wolverhampton Wanderers verkauft worden war.

Der BVB ist sich dem Vernehmen nach schon seit einigen Wochen mit dem Griechen einig, allerdings biss man sich aufgrund hartnäckiger Ablösevorstellungen bis zuletzt die Zähne an dem belgischen Erstligisten aus.

KaretsasGetty Images

Konstantinos Karetsas ist der vierte Sommer-Neuzugang des BVB

Bei den Schwarzgelben ist Karetsas als Nachfolger von Julian Brandt eingeplant, dessen Vertrag beim BVB nach dem Ende der zurückliegenden Saison ausgelaufen war. Neben Dortmund hatten auch zahlreiche andere Klubs Interesse an dem Teenager gezeigt, darunter Gerüchten zufolge auch die AC Mailand und Paris Saint-Germain.

Karetsas wurde in Genk geboren, fing bereits als Sechsjähriger im Nachwuchs des belgischen Erstligisten KRC an. Während seiner Jugendzeit verbrachte er zwischenzeitlich zweieinhalb Jahre bei RSC Anderlecht, kehrte Anfang 2023 aber nach Genk zurück.

Dort debütierte er schon mit 16 in der ersten Liga, vergangene Saison war er bereits absoluter Leistungsträger bei dem Traditionsklub aus der Mitte Belgiens. In der abgelaufenen Spielzeit verzeichnete Karetsas drei Tore und satte 18 Assists.

Nach Joane Gadou, Kaua Prates und Justin Lerma für insgesamt rund 30 Millionen Euro ist Karetsas der bereits vierte Neuzugang des BVB in diesem Sommer. Abgeschlossen sind die Transferaktivitäten der Borussia anscheinend aber noch nicht: Auch Said El Mala vom 1. FC Köln soll noch kommen.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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