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Toni Kroos 2026Getty Images

Nicht Weltmeister Rodri oder Bayerns Harry Kane: Toni Kroos gibt überraschende Ballon-d'Or-Prognose ab

Geht es nach dem ehemaligen Real-Madrid-Star, sollte die prestigeträchtigste individuelle Auszeichnung im Fußball erneut an einen Spieler von Paris Saint-Germain gehen - jedoch nicht wie im Vorjahr an Ousmane Dembele, sondern an Khvicha Kvaratskhelia.

"Kvara wird's wahrscheinlich nicht, aber für mich die recht klare Eins!", kommentierte der Weltmeister von 2014 einen Instagram-Beitrag von Kommentator Florian Malburg. Zwar hält Kroos auch Spieler wie Lionel Messi, Jude Bellingham, Kylian Mbappe und Rodri für herausragend, sieht deren Chancen aufgrund einer aus seiner Sicht "überschaubaren Saison" beziehungsweise einer "unbedeutenden Liga" jedoch geringer.

Kvaratskhelia blickt derweil auf eine hervorragende Spielzeit mit PSG zurück. Mit den Hauptstädtern wurde der Georgier erneut französischer Meister und verteidigte zudem den Champions-League-Titel. Besonders in der Königsklasse überzeugte der Flügelspieler und kam vom ersten Ligaspiel bis zum Finalsieg gegen den FC Arsenal auf zehn Tore und sieben Vorlagen.

Warren Zaire-Emery Khvicha KvaratskheliaGetty Images

Kvaratskhelia wohl nicht im engsten Kreis der Ballon-d'Or-Favoriten

Auf Nationalmannschaftsebene verlief das Jahr für den 25-Jährigen dagegen enttäuschend. Georgien verpasste die Qualifikation für die Weltmeisterschaft, weshalb Kvaratskhelia das Turnier in Nordamerika nur vor dem Fernseher verfolgen konnte.

Auch wenn der PSG-Star bei praktisch jedem zu den Ballon-d'Or-Kandidaten zählt, wird er im engeren Favoritenkreis eher selten genannt. Größere Chancen werden unter anderem Weltmeister Rodri, Rekordsieger Lionel Messi oder Bayerns Harry Kane eingeräumt, der 72 Pflichtspieltore erzielte und dafür den Goldenen Schuh gewann.

Wer den Ballon d'Or tatsächlich holt, entscheidet sich am 26. Oktober. Die 70. Verleihung der Auszeichnung findet in diesem Jahr ausnahmsweise nicht in Paris, sondern in London statt.

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Häufig gestellte Fragen

Paris Saint-Germain wurde am 12. August 1970 gegründet.

Paris Saint Germain gehört mehrheitlich der staatlichen Investitionsgesellschaft Qatar Sports Investments (QSI), einer Tochtergesellschaft des katarischen Staatsfonds. Der Hauptverantwortliche und Präsident ist Nasser Al-Khelaifi.

Das Stadion heißt "Parc des Princes".

Der "Parc des Princes" fasst rund 48.500 Zuschauer.

Paris Saint-Germain hat insgesamt 60 Titel gewonnen. Dazu zählen zwei Champions-League-Siege, 14 französische Meisterschaften sowie 16 Erfolge im französischen Pokal. Hinzu kommen neun Siege im französischen Ligapokal und 14 Titel im französischen Superpokal. Auf internationaler Ebene gewann PSG außerdem einmal den Europapokal der Pokalsieger, einmal den UEFA Super Cup, einmal den FIFA-Interkontinental-Pokal sowie einmal den UI-Cup. Ergänzt wird die Titelsammlung durch eine französische Zweitligameisterschaft.

Paris Saint-Germain wurde 14-mal französischer Meister.

Marquinhos absolvierte mit 523 Pflichtspielen die meisten Einsätze.

Kylian Mbappe ist mit 256 Toren der Rekordtorschütze von PSG.

Zu den bekanntesten zählen Kylian Mbappe, Neymar, Lionel Messi, Zlatan Ibrahimovic, Ronaldinho, David Beckham, Thiago Silva, Edinson Cavani, Angel Di Maria und Ousmane Dembele.

Bekannte Trainer waren Carlo Ancelotti, Thomas Tuchel, Laurent Blanc, Unai Emery, Mauricio Pochettino und Luis Enrique.

Der Klub wird "Les Parisiens" oder "Les Rouge et Bleu" genannt, was so viel heißt wie "die Pariser" beziehungsweise "die Rot-Blauen".

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