Geht es nach dem ehemaligen Real-Madrid-Star, sollte die prestigeträchtigste individuelle Auszeichnung im Fußball erneut an einen Spieler von Paris Saint-Germain gehen - jedoch nicht wie im Vorjahr an Ousmane Dembele, sondern an Khvicha Kvaratskhelia.
"Kvara wird's wahrscheinlich nicht, aber für mich die recht klare Eins!", kommentierte der Weltmeister von 2014 einen Instagram-Beitrag von Kommentator Florian Malburg. Zwar hält Kroos auch Spieler wie Lionel Messi, Jude Bellingham, Kylian Mbappe und Rodri für herausragend, sieht deren Chancen aufgrund einer aus seiner Sicht "überschaubaren Saison" beziehungsweise einer "unbedeutenden Liga" jedoch geringer.
Kvaratskhelia blickt derweil auf eine hervorragende Spielzeit mit PSG zurück. Mit den Hauptstädtern wurde der Georgier erneut französischer Meister und verteidigte zudem den Champions-League-Titel. Besonders in der Königsklasse überzeugte der Flügelspieler und kam vom ersten Ligaspiel bis zum Finalsieg gegen den FC Arsenal auf zehn Tore und sieben Vorlagen.
Getty ImagesKvaratskhelia wohl nicht im engsten Kreis der Ballon-d'Or-Favoriten
Auf Nationalmannschaftsebene verlief das Jahr für den 25-Jährigen dagegen enttäuschend. Georgien verpasste die Qualifikation für die Weltmeisterschaft, weshalb Kvaratskhelia das Turnier in Nordamerika nur vor dem Fernseher verfolgen konnte.
Auch wenn der PSG-Star bei praktisch jedem zu den Ballon-d'Or-Kandidaten zählt, wird er im engeren Favoritenkreis eher selten genannt. Größere Chancen werden unter anderem Weltmeister Rodri, Rekordsieger Lionel Messi oder Bayerns Harry Kane eingeräumt, der 72 Pflichtspieltore erzielte und dafür den Goldenen Schuh gewann.
Wer den Ballon d'Or tatsächlich holt, entscheidet sich am 26. Oktober. Die 70. Verleihung der Auszeichnung findet in diesem Jahr ausnahmsweise nicht in Paris, sondern in London statt.

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