Denn wie die Sport Bild nun berichtet, strecke RB Leipzig mittlerweile die Fühler nach dem hochbegabten Offensivspieler aus und sei bereit die horrenden Forderungen der Domstädter für einen El-Mala-Transfer zu erfüllen.
Demnach plane RB, den Kölnern ein Angebot in Höhe von insgesamt 60 Millionen Euro zu unterbreiten. 50 Millionen soll die Sockelablöse betragen, fünf Millionen kommen durch leicht erreichbare Boni hinzu, weitere fünf Millionen wären bei "außergewöhnlichen Erfolgen" fällig. Eine Offerte in dieser Größenordnung muss zunächst vom Aufsichtsrat abgesegnet werden. Das soll jedoch noch in der laufenden Woche vonstatten gehen.
Und dann hätten die Sachsen womöglich tatsächlich gute Karten, El Mala an Land zu ziehen. Der Spieler selbst soll vergangenen Donnerstag schon über einen Wechsel zu Leipzig gesprochen haben, als der wochenlange Poker zwischen dem BVB und dem Effzeh schon längst auf der Kippe stand. El Mala sei demnach durchaus bereit, sich den Roten Bullen anzuschließen, heißt es.
BVB zieht sich aus Transferpoker um El Mala zurück
Der BVB hatte sich am Freitag öffentlichkeitswirksam aus den Verhandlungen mit dem 1. FC Köln zurückgezogen, nachdem die Verantwortlichen um Sportchef Thomas Kessler auch ein finales Angebot in Höhe von 46 Millionen Euro plus sechs bis sieben Millionen Euro an Boni abgelehnt und auf die geforderten 50 Millionen als Fixsumme gepocht hatten.
"Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden", bestätigte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken den geplatzten Deal: "Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen."
Kessler betonte derweil den respektvollen Austausch mit dem BVB und deutete an, dass El Mala in der Folge wohl tendenziell noch eine weitere Saison in Köln verbringen wird. "Ich wurde immer belächelt, wenn ich gesagt habe, dass ich davon ausgehe, dass Said bleibt. Jetzt sind wir eine Woche vor dem Pokalspiel. Deswegen gibt es heute keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass Said bleiben wird", sagte Kessler am Sonntag.
El Mala darf wohl nur bei "unmoralischem Angebot" weg
Eine Deadline für einen Wechsel gibt es aber nach Angaben der Bild nicht. Mit jedem weiteren Tag, der bis zum Ende der Transferperiode verstreicht, werde der Preis für El Mala aber steigen. Mittlerweile sei "ein unmoralisches Angebot" notwendig, um die Kölner noch zum Umdenken zu bewegen, aber: "Das Leipzig-Paket ginge in diese Richtung…"
Neben El Mala soll auch Diego Moreira von Racing Straßburg als Ersatz für den abgewanderten Yan Diomande im Fokus der Leipziger stehen. Allerdings soll dieser nur für 70 Millionen Euro zu haben sein. Bislang soll es keinerlei Gespräche zwischen den Klubs gegeben haben.
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