Rayan Cherki (23) hat einen Bericht über angebliche Misstöne zwischen ihm und Michael Olise (24) in der französischen Nationalmannschaft dementiert.
Der Mittelfeldstar reagierte bei X auf einen Bericht von L'Equipe. Die französische Zeitung hatte in einem Artikel über Olise geschrieben, dieser habe "eine sehr genaue Vorstellung davon, worauf es im Spiel ankommt" und er möge Mannschaftskameraden nicht, die sich nicht entsprechend verhielten.
So habe der Offensivakteur des FC Bayern bei der Weltmeisterschaft im Sommer "wenig Gefallen an bestimmten Eigenheiten gezeigt", die Mitspieler Cherki im Training an den Tag legte. Der City-Spieler sei "ein Spieler und eine Persönlichkeit, die Olise zudem immer noch nicht ganz versteht", hieß es weiter. Frankreich beendete die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko auf dem vierten Platz.
Cherki schrieb bei X dazu: "Eine weitere Erfindung. Welch wundervolle Inspiration!" Das garnierte er mit vor Tränen lachenden Emojis.
Cherki und Olise sind unter dem neuen Cheftrainer Zinedine Zidane (54) Fixpunkte in der Equipe tricolore. In zwei der drei Spiele unter dem ehemaligen Weltklassespieler standen sie jeweils in der Startformation. Und beim 1:0-Sieg in Belgien vor einigen Tagen kamen sie jeweils von der Bank, Olise erzielte nach einem Sololauf den Siegtreffer.
Michael Olise und Rayan Cherki jubeln gemeinsam
Auf dem Rasen ist von Misstönen zwischen den beiden Edeltechnikern ohnehin wenig zu sehen. Beim 1:1 gegen Italien in der Nations League am Freitagabend gelang Olise mit einem atemberaubenden Freistoßtor im Stade de France die zwischenzeitliche Führung für Les Bleus. Den Treffer bereitete Cherki mit einer Finte vor der Ausführung vor. Nachdem sich die blaue Jubeltraube um den Bayern-Star wenig später gelichtet hatte, klatschten er und Cherki nochmal gesondert ab.
Am Montagabend absolvieren die Franzosen ihre letzte Partie dieser Länderspielpause. Dann treten sie in Saint-Denis erneut gegen Belgien an. Aktuell belegt Frankreich in der Gruppe A mit sieben Punkten aus drei Begegnungen den Spitzenplatz. Die Belgier rangieren mit sechs Zählern direkt dahinter.



