HINTERGRUND
Kylian Mbappe kometenhafter Aufstieg in der Ligue 1 hat dafür gesorgt, dass der Angreifer nun als eines der größten Talente des Weltfußballs gilt.
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Der Monaco-Stürmer hat sich ins Rampenlicht gespielt wie kein anderer Spieler in der französischen Top-Liga vor ihm. Doch schon lange gilt Le Championnat als exzellente Ausbildungsstätte für begabte Talente.
Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue junge Spieler auf der Bildfläche und machen von sich reden - und das wird auch in der Saison 2017/18 wieder so sein.
Hier kommen sieben Youngster, die man in den kommenden Monaten besonders im Auge behalten sollte.
LUIZ ARAUJO (LILLE)
Getty ImagesEs war ein geschäftiger Sommer für Lille, das einen völlig neuen Kader zusammengestellt hat. Aber nur wenige Spieler haben solch vielversprechene Ansätze wie Luiz Araujo.
Der 21-jährige Flügelspieler aus Brasilien war der erste Spieler, der im Sommer zum Team des neuen Trainer Marcelo Bielsa gestoßen ist - und die ersten Anzeichen sprechen dafür, dass er auch einer der besten Neuzugänge sein wird.
Er glänzt auf der linken Seite mit seinem unglaublichen Tempo und stellte sich den eigenen Fans mit einer hervorragenden Vorstellung beim 4:2-Sieg gegen Rennes in einem Testspiel vor.
BOUBACAR KAMARA (MARSEILLE)
Photos © Meryll Vian / OM.net 2016Von Boubacar Kamara, einem 17-jährigen Innenverteidiger, wird noch viel in den nächsten Jahren erwartet. Marseille musste sich mächtig strecken, damit das Talent auch in Zukunft im Trikot der Südfranzosen aufläuft.
Chelsea und Borussia Dortmund waren zwei der interessierten Klubs, die den Abwehrspieler gerne in ihren Reihen gehabt hätten. Im Training hat Kamara seinen erfahrenen Kollegen schon oft im Training beeindruckt.
"Er wird ein großer Spieler", sagte Remy Cabella im November. "Wenn man ihn sich anschaut, würde man nicht auf die Idee kommen, dass er noch ein Teenager ist. Er entwickelt sich sehr schnell", ergänzte er.
FAITOUT MAOUASSA (RENNES)

Der französische U20-Nationalspieler ist eines der Beispiele für die hervorragenden Geschäfte, die Rennes in diesem Sommer getätigt hat - auch wenn der Transfer im Schatten des 20-Millionen-Euro-Wechsels von Ismaila Sarr steht.
Der 19-Jährige überzeugte in der Rückrunde der vergangenen Saison bei Nancy und soll eine Offensive beleben, die zuletzt immer wieder schwächelte.
Obwohl er auch als Linksverteidiger spielen kann, sorgen seine Defensivschwächen dafür, dass das Team aus der Bretagne ihn höchstwahrscheinlich weiter vorne einsetzen wird.
JORDI MBOULA (MONACO)
Getty ImagesKeine andere Mannschaft in Europa hat wahrscheinlich ähnliche viele Youngster in jüngster Zeit nach vorne gebracht wie Monaco. Und das dürfte auch die Erklärung dafür sein, warum Jordi Mboula gerne den FC Barcelona verlassen hat, um sich dem Ligue-1-Meister anzuschließen.
Der Flügelspieler, der nur drei Millionen Euro Ablöse kostete, galt als eines der heißesten Talente aus La Masia. In Monaco sieht er nun aber eine deutlich bessere Chance, sich in die erste Mannschaft zu spielen - und deshalb ist er gewechselt.
IBRAHIMA NIANE (METZ)
Getty ImagesGenau wie Sadio Mane und Ismaila Sarr, der Barcelona absagte und stattdessen für 20 Millionen Euro nach Rennes ging, kommt Niane aus der Generation Foot Academy nach Frankreich.
Die ersten Eindrücke, die er im Stade Saint-Symphorien hinterlassen hat, waren überwältigend gut. Es sieht danach aus, als ob er das Stürmerproblem des Klubs auf Anhieb lösen könnte.
Als großer, drahtiger Stürmer besitzt er trotzdem einen harten Schuss, wie er in einem Testspiel gegen Crystal Palace unter Beweis stellte, als er den Ball zum Ausgleich in den Winkel hämmerte.
CHRISTOPHER NKUNKU (PSG)
GettyimagesEs wird immer schwerer für Youngster, sich bei PSG in die erste Mannschaft zu spielen. Die Qualitätsanforderungen sind derart hoch, dass die Einsatzzeiten für Talente automatisch stark eingeschränkt sind.
Nkunku, ein 19 Jahre alter zentraler Mittelfeldspieler, deutete schon in der vergangenen Saison an, dass er es dennoch schaffen und der Nachfolger von Adrien Rabiot werden könnte, dem als Letzter der Sprung aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft gelang.
In der letzten Saison lief er 16-mal für das Team von Trainer Unai Emery auf. Er spielte zwar in den Pflichtspielen insgesamt weniger als 1000 Minuten, aber er zeigte, dass er sich prima entwickeln könnte, wenn man ihn regelmäßig auf den Platz lässt.
VALENTIN VADA (BORDEAUX)
GettyimagesDer energiegeladene Mittelfeldspieler ist bereit, bei Bordeaux in dieser Saison einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Schon in der abgelaufenen Spielzeit deutete er sein Potenzial an und spielte für sein Team eine wichtige Rolle.
Der 21-Jährige ist im Zentrum flexibel einsetzbar. Im Laufe seiner Einsätze für Girondins wurde er in der Offensive immer besser und hatte bereits eine starke Phase, als ihm fünf Treffer in sechs Liga-Spielen gelangen.
In dieser Saison hofft Bordeaux sogar auf noch mehr vom Argentinier.

