WAS IST PASSIERT? Marokkos Fußballföderation (FRMF) hat nach dem Aus im WM-Halbfinale gegen Titelverteidiger Frankreich Beschwerde über Schiedsrichter Cesar Arturo Ramos bei der "zuständigen Stelle" des Weltverbandes FIFA eingelegt. Dies teilte die FRMF am Donnerstag mit.
WAS WURDE GESAGT? "Der marokkanische Verband wird keine Mühen scheuen, die Rechte der Nationalmannschaften zu verteidigen und zu wahren", hieß es in dem Schreiben.
WAS IST DER HINTERGRUND? Insbesondere stören sich die Marokkaner an der Wertung zweier Szenen, die aus ihrer Sicht den Ausgang des Spiels gegen Frankreich (0:2) am Mittwoch maßgeblich beeinflusst hat. Bei den beiden Situationen hatte Marokko jeweils einen Elfmeterpfiff gefordert, Ramos entschied jedoch anders. Man habe "mit großer Verwunderung registriert", dass sich der Videoassistent in diesen Szenen nicht eingeschaltet habe, hieß es weiterhin.
Frankreichs Torschütze Theo Hernández hatte in der 27. Minute im eigenen Strafraum den Ball und den Fuß von Marokkos Sofiane Boufal berührt. Bei einer weiteren strittigen Situation hatte Aurélien Tchouaméni den marokkanischen Stürmer Youssef En-Nesyri zu Fall gebracht.
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GettyWIE GEHT ES WEITER? Ein Protest der Marokkaner erscheint aussichtslos. Bereits am Samstag geht es im Spiel um Platz drei gegen Vizeweltmeister Kroatien. Am Sonntag folgt das Endspiel zwischen Frankreich und Lionel Messis Argentiniern.

