Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer hat bei der Seitenwahl vor der Partie in der Champions League gegen AEK Athen (2:0) absichtlich mit einer jahrzehntelangen Tradition gebrochen und nun die Gründe dafür erklärt.
"Ich wollte einfach mal etwas psychologisch verändern, das habe ich ganz spontan entschieden", begründete Neuer nach der Partie seine Entscheidung, nach gewonnener Seitenwahl die Seiten vor dem Anpfiff zu tauschen.
Traditionsbruch: Neuer nimmt Pfiffe der Bayern-Fans in Kauf
Hintergrund: Der Gewinner der Seitenwahl hat seit 1997 die Möglichkeit, die Spielhälfte für den ersten Durchgang zu wählen. Und die Bayern spielen bei gewonnener Seitenwahl zunächst traditionell in Richtung Nordkurve.
Dies soll bezwecken, dass man nach der Pause dann auf die Anhänger in der Südkurve zuspielen kann. Nicht jedoch gegen Athen, wo Neuer mit jener Tradition brach und einige Pfiffe aus der Südkurve von den Ultras auf sich zog.

