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KaretsasGetty Images

Konstantinos Karetsas hatte kein Interesse! Beim BVB gibt es noch eine spezielle Vakanz

Konstantinos Karetsas ist mit einer Ablösesumme von 30 Millionen Euro Borussia Dortmunds Königstransfer des bisherigen Sommers, er ist Spielmacher und wird als "griechischer Lionel Messi" gefeiert. Obwohl die für ihn naheliegende Rückennummer 10 beim BVB nach dem Abschied von Julian Brandt aktuell frei ist, trägt Karetsas künftig dennoch die 19.

Laut Bild hatte der 18-Jährige kein Interesse an der 10. Seine Lieblingsnummer sei die 20, die er zuletzt auch bei KRC Genk getragen hatte. Beim BVB ist die 20 jedoch von Marcel Sabitzer belegt, der mit einem Abschied noch in diesem Sommer in Verbindung gebracht wird. Karetsas wich deshalb auf die 19 aus, die er auch in der griechischen Nationalmannschaft trägt. Beim BVB trug die 19 einst lange Kevin Großkreutz und dann Brandt, ehe er zur 10 wechselte.

Womöglich findet der BVB in diesem Sommer aber noch einen neuen Zehner: Said El Mala? Der mittlerweile 19-jährige wurde vor zwei Jahren schon mal mit einem BVB-Trikot mit der Nummer 10 gelockt, damals scheiterte der Transfer jedoch, weil sich Dortmund und sein damaliger Klub Viktoria Köln nicht auf eine Ablösesumme einigen konnten. Stattdessen zog es El Mala zum 1. FC Köln. 

BVB-Bemühungen um Said El Mala stocken aktuell

Nun strebt El Mala einen Wechsel nach Dortmund an, die beiden Klubs liegen bei den Ablöse-Vorstellungen jedoch noch weit auseinander. Köln fordert angeblich rund 50 Millionen, das neueste BVB-Angebot liegt noch deutlich darunter. Laut Bild halten Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book die 10 aber nicht mit Kalkül frei, zumal El Mala beim Effzeh die 13 trägt.

Immer mal wieder wird beim BVB auch über eine neuerliche Rückkehr des aktuell vereinslosen Jadon Sancho spekuliert. Aktuell deutet zwar absolut nichts darauf hin. Sollte ein Transfer von El Mala scheitern, könnte das Thema aber noch einmal heiß werden. Sancho trug während seiner BVB-Leihe im Frühling 2024 jedenfalls die Rückennummer 10. Bei seinen beiden jüngsten Stationen FC Chelsea und Aston Villa hatte er jeweils die 19, die beim BVB nun durch Karetsas belegt ist.

Berühmte Zehner der BVB-Historie sind ansonsten noch Mario Götze, Henrikh Mkhitaryan, Tomas Rosicky, Andreas Möller, der jetzige Geschäftsführer Lars Ricken, Aufsichtsrat Michael Zorc sowie die Helden aus den 1960er-Jahren Lothar Emmerich, Siegfried Held und Timo Konietzka.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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