Wie der kicker berichtet, sei ein großer Umbruch nach der laufenden Spielzeit in Stuttgart demnach kaum zu verhindern, weil der Personalaufwand binnen drei Jahren von 105 Millionen auf 163 Millionen Euro angestiegen ist und in dieser Saison noch einmal deutlich höher liegen dürfte.
Dies kollidiere mit den 2028 auslaufenden Verträgen von Jeff Chabot (28), Maximilian Mittelstädt (29), Josha Vagnoman (25), Angelo Stiller (25), Atakan Karazor (29), Chris Führich (28), Ermedin Demirovic (28) und Ramon Hendriks (25). Bis auf Karazor, der mit Beginn dieser Saison sowohl die Kapitänsbinde, als auch seinen Stammplatz verlor, handelt es sich ausschließlich um potenzielle Stammkräfte.
Vertragsverlängerungen mit allen betroffenen Spielern würden laut kicker "das Budget sprengen". Zudem seien die Spieler mittlerweile in einem Alter, "in dem so langsam über den Weiterverkaufswert diskutiert werden darf", schreibt das Fachmagazin.
VfB Stuttgart macht nur bei Ramon Hendriks eine Ausnahme
Zumindest mit Chabot, Stiller, Führich, Karazor, Mittelstädt, Vagnoman und Demirovic, dem ein lukratives Angebot aus der Türkei vorgelegen haben soll, seien bis Januar vorerst keine Gespräche geplant, heißt es in dem Bericht. "Die Verantwortlichen wollen sich sehr genau die Leistungsentwicklung ansehen, zudem geht es auch um finanzielle Planbarkeit", schreibt der kicker weiter.
Der VfB legte mit drei Punkten aus vier Spielen einen schwachen Saisonstart hin. Im Winter dürfte sich daher abzeichnen, ob die Schwaben erneut im Kampf um das internationale Geschäft mitmischen können. Die jeweilige Tendenz dürfte dann über die weitere Personalplanung entscheiden.
Einzige Ausnahme soll Ramon Hendriks sein, mit dem die Verantwortlichen um Sportvorstand Fabian Wohlgemuth schon früher in die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung treten könnten., schließlich soll der Niederländer bereits in der vergangenen Saison das Interesse zahlreicher Klubs auf sich gezogen haben - darunter der BVB.
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