Wie Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth im Anschluss an das 2:2-Remis im Testspiel gegen den FC Paris durchklingen ließ, bereiten die unterschiedlichen Ablösevorstellungen beider Vereine noch erhebliche Probleme in den Verhandlungen.
"Wir sind weiterhin in Gesprächen", erklärte Wohlgemuth, schränkte allerdings umgehend ein, dass man von einem positiven Ergebnis aus Sicht der Schwaben "weit entfernt" sei.
Dem Vernehmen nach würde Wolfsburg seinen wechselwilligen Stürmer durchaus ziehen lassen, sollte ein interessierter Verein die geforderte Mindestablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro auf den Tisch legen. Zumindest nach aktuellem Stand scheint Stuttgart dazu nicht bereit.
Getty ImagesVfB Stuttgart bezieht ab Montag Trainingslager in Bayern
Aufgrund des jüngsten Verkaufs von Innenverteidiger Konstantinos Koulierakis, welcher sich für kolportierte 17 Millionen Euro der AS Roma anschloss, ist der VfL nicht zwingend auf Transfereinnahmen angewiesen. Dementsprechend hart tritt man in den Verhandlungen auf. Darüber hinaus genießt Wolfsburg nach wie vor finanzkräftige Unterstützung von VW.
Pejcinovic selbst soll einem Wechsel zum VfB offen gegenüberstehen. Der 21-Jährige war in der zurückliegenden Spielzeit, die mit dem erstmaligen Abstieg des VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga endete, einer der wenigen Lichtblicke. Zwölf Treffer steuerte er in wettbewerbsübergreifend 34 Spielen bei. Noch bis 2029 ist er an die Niedersachsen gebunden.




Zumindest beim Testspiel gegen Telstar 1893 (3:1) am Freitag fehlte Pejcinovic im Aufgebot der Wolfsburger. Ob dies in Zusammenhang mit den Transferverhandlungen stand, vermochte Wohlgemuth nicht zu sagen: "Die Frage sollte besser an die Verantwortlichen des VfL gerichtet werden."
Die Stuttgarter von Trainer Sebastian Hoeneß beziehen am Montag ein Trainingslager in Grassau am Chiemsee. Nachdem die deutschen WM-Fahrer Angelo Stiller, Jamie Leweling und Deniz Undav sowie Ermedin Demirovic (Bosnien-Herzegowina) und Jeremy Arevalo (Ecuador) schon am Freitag wieder zu Leistungstests zum Team gestoßen waren, werden bei dem Camp in Bayern auch Bilal El Khannouss (Marokko) und Luca Jaquez (Schweiz) zurückerwartet.
