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FBL-ESP-LIGA-ATLETICO MADRID-REAL MADRIDAFP

Keine Konzept unter Jose Mourinho? Ex-Profi übt deutliche Kritik an Real Madrid

Gegenüber Movistar erklärte Miguel Torres, der zwischen 2005 und 2009 das Trikot der Blancos trug, dass Real jegliche Struktur im Zusammenspiel abgehe. Einige Profis, die bei anderen Klubs starke Leistungen gezeigt hatten, könnten dadurch ihr Potenzial kaum abrufen.

"Bei Madrid fehlt es an Struktur. (Marc) Cucurella wirkt wie ein anderer Spieler, er wirkt sogar wie ein schlechter Spieler, aber nur, weil es keine Struktur gibt. Es gibt keinerlei Spielabläufe", schimpfte Torres.

Cucurella war noch im Sommer mit der spanischen Nationalmannschaft Weltmeister in den USA, Kanada und Mexiko geworden und hatte es sogar in die Mannschaft des Turniers geschafft. Im Anschluss wechselte er für 55 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Real, bei den Madrilenen hat er jedoch noch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. So kommt der 28-Jährige in acht Pflichtspielen auf noch keine Torbeteiligung und präsentiert sich darüber hinaus auch defensiv äußerst wacklig.

Am vergangenen Wochenende etwa, bei der turbulenten 1:2-Niederlage gegen Stadtrivale Atletico, sah Cucurella beim zweiten Gegentor durch Jonathan David nicht gut aus, da er es verpasste, bei der Hereingabe von Giuliano Simeone entscheidend zu stören.

FBL-ESP-LIGA-ATLETICO MADRID-REAL MADRIDGetty Images

Wie viel Geld investierte Real Madrid in neuen Spieler?

Angesichts der massiven Investitionen im Sommer, Real gab zusammengerechnet über 300 Millionen Euro für neue Spieler aus, hatte sich Torres mehr erwartet. Er selbst sah die Königlichen deutlich in der Favoritenrolle gegenüber dem FC Barcelona, die Realität sähe nun aber anders aus.

"Man beobachtete mit einem Schmunzeln, was Barca machte: 80 Millionen für Gordon – wer ist das überhaupt? Adeyemi, nur ein weiterer Stürmer. Rodri zahlen sie viel Geld, obwohl er körperlich nicht in Bestform war. Würde Rodri bei Madrid spielen, würden auch bei ihm zahlreiche Schwächen sichtbar werden", so Torres.

Bei den Katalanen sei unter Trainer Hansi Flick im Gegensatz zu Real auch eine deutliche Spielidee erkennbar. "Die Wochen vergehen, und egal, wen Barca verpflichtet oder ob sie gar keinen Stürmer verpflichten – bei ihnen läuft alles rund, weil sie eine gute Struktur haben", erklärte Torres. "Ich betone noch einmal: Bei Real Madrid gibt es keine Struktur, und so ist es sehr schwierig, dass ein Projekt Erfolg haben kann, auch wenn man über gute Fußballer verfügt."

In der Tabelle von LaLiga ist Real Madrid nach nun zwei Niederlagen aus sieben Spielen auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht. Spitzenreiter Barca ist bereits sechs Zähler enteilt, auch Atletico liegt nun einen Punkt vor den Königlichen.

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Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 93 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".

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