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1. FC Union Berlin v Borussia Dortmund - Bundesliga 2026/27Getty Images Sport

"Jungs, hört mir auf": BVB-Trainer Niko Kovac kritisiert Schiedsrichter-Gespann

Nach dem knappen 3:2-Sieg im DFB-Pokal gegen den SV Werder Bremen am Dienstagabend hat BVB-Trainer Niko Kovac Kritik an der Leistung von Schiedsrichter Robert Schröder geäußert.

Vor allem bemängelte Kovac die Entscheidung des Unparteiischen, den Bremern in der 64. Spielminute einen Strafstoß zuzusprechen. "Das ist kein Elfmeter. Also da...müssen wir nicht diskutieren", sagte der Dortmunder Coach nach Spielende in der Mixed Zone.

Als während des Interviews zufällig das Schiedsrichter-Gespann um Schröder vorbeilief, richtete der 55-Jährige seine Kritik direkt an den Adressaten. Zunächst hob Kovac den Zeigefinger in Richtung Schröder und meinte: "War das ein Elfmeter? Jungs, hört mir auf. Ey Robert, hast du ihn gesehen?"

Nachdem Schröder offensichtlich nicht direkt eine Antwort auf Kovacs Frage parat hatte, erklärte der BVB-Coach schließlich schmunzelnd: "Okay, alles gut. Da habt ihr es. Passt. Mach weiter."

Schröder hatte in der zweiten Halbzeit einen Elfmeter für die Hanseaten gepfiffen, nachdem Dortmunds Verteidiger Ryerson Gegenspieler Mick Schmetgens nach einem leichten Halten im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Der Unparteiische zögerte keine Sekunde, zeigte auf den Punkt und verwarnte den Norweger darüber hinaus mit Gelb.

Sportliche Konsequenzen hatte der Strafstoß für die Schwarzgelben gleichwohl nicht. Zwar egalisierte Bremen eine 2:0-Führung des BVB aus der ersten Halbzeit nach einem Doppelpack von Niclas Füllkrug, ein spätes Tor von Marcel Sabitzer ließ am Ende allerdings die Dortmunder jubeln.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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