"Das ist ja ganz normal heutzutage in dem Geschäft. Da muss man immer wieder solche Themen bearbeiten, wenn man mal ein oder zwei Spiele verliert“, sagte Schmidt im Aktuellen Sportstudio im ZDF und betonte: "Wir sind da ganz weit von entfernt."
Vergangene Woche hatten unter anderem die Sport Bild und Sky berichtet, dass der neue Trainer Martin Demichelis nach dem schwachen Saisonstart mit nur zwei Siegen aus den ersten vier Spielen schon angezählt sei und man sich in Leipzig mit potenziellen Nachfolgern beschäftige - darunter eben auch der ehemalige Bundestrainer, der bereits von 2019 bis 2021 Trainer der Sachsen war.
Zudem hieß es, dass Nagelsmann eine Rückkehr zu RB nicht ausschließe, allerdings auch Interessenten aus der englischen Premier League habe. Dass Nagelsmanns Name bei RB Leipzig gefallen sei, dementierte Schmidt entschieden. "Meinen Sie bei RB Leipzig? Nicht, dass ich wüsste. Nicht bei mir", sagte der neue Head of Global Soccer.
Bleibt Martin Demichelis bei RB Leipzig Trainer?
Ohnehin dürften sich sämtliche Trainerdiskussionen in Leipzig - sollte es sie überhaupt gegeben haben - vorerst erledigt haben. Am Samstagabend fegten die spielfreudigen Bullen über Eintracht Frankfurt mit 6:0 hinweg.
Daher betonte Schmidt außerdem: "Was wir brauchen, ist eine gewisse Kontinuität auf der Trainerposition. Im Moment sind wir froh, wie das heute gelaufen ist. Unsere Trainer bekommen die maximale Unterstützung auch von uns vom Global Team. Wir sind total darauf fokussiert", sagte Schmidt, der seit dem 1. Oktober offiziell das Amt beim Konzern von Klopp übernommen hat.
Über Demichelis sagte er: "Ich habe Erfahrung mit argentinischen Spielern – insbesondere bei Benfica – und ich mag deren Mentalität. Die meisten argentinischen Spieler haben in ihren Vereinen Führungsrollen, sie bringen das gewisse Extra, das man braucht, um Spiele zu gewinnen. Diesen Eindruck habe ich von ihm auch bekommen."
Für RB Leipzig geht es in der kommenden Woche schon am Dienstag in der Champions League gegen die PSV Eindhoven weiter. Anschließend wartet das Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern, ehe es abermals in der Königsklasse zu Real Madrid geht.
Getty Images


