Lehmann, neuerdings Aufsichtsratsmitglied bei Bundesligist Hertha BSC, hält auch nichts von allzu starken Beschränkungen der Bevölkerung. "Letztendlich muss man damit leben", sagte er über das Virus, "denn das Einzige, worauf dieser Lockdown basiert, ist die Hoffnung, dass wir irgendwann einen Impfstoff oder ein Medikament finden, das einen heilt. Aber es gibt nur Hoffnung. Bisher haben wir gar nichts. Deshalb kann man nicht alles abschalten, man muss weitermachen."
Jens Lehmann war mit dem Coronavirus infiziert
Über seine eigene Erkrankung Mitte März hatte Lehmann Ende April bei Bild gesagt, er habe "anderthalb Tage an Husten und leichtem Fieber" gelitten.
"Nach zwei Wochen Quarantäne wurde ich von den Behörden wieder für gesund erklärt." Der Krankheitsverlauf sei "leichter als bei einer Grippe" gewesen, "aber gefährdete Menschen müssen natürlich aufpassen. Es hilft wahrscheinlich auch, einigermaßen gesund zu leben."

