Zum dritten Mal in Folge in einem Ligaspiel fing sich Inter im Stadio Olimpico in Italien zwei Tore zum 0:2. Am Samstagabend in Rom war es der frühere Gladbacher Manu Kone, der zweimal für die Gastgeber traf (6., 37.).
Doch zum dritten Mal in Folge resultierte daraus keine Niederlage für den Titelverteidiger von Trainer Cristian Chivu, denn nach dem Seitenwechsel war es Torjäger Lautaro Martinez, der seinerseits den Doppelpack schnürte (46., 79.).
So blieb es im absoluten Topspiel der Liga bei einem insgesamt leistungsgerechten 2:2, den ersten Punktverlusten beider Teams nach zuvor vier Siegen in Serie ab Saisonstart. Die Roma führt dank der besseren Tordifferenz, denn Inter trifft zwar häufig, kassiert jedoch auch in schöner Regelmäßigkeit zu viele Gegentore.
"Was ich in der Kabine gesagt habe, bleibt absolut zwischen mir und den Spielern. Jeder weiß selbst am besten, was wir in der ersten Halbzeit alles vermissen lassen haben", sagte Chivu. "Wir müssen dringend an unserer Anfangsphase arbeiten und die Intensität unserer Gegner von Sekunde eins an annehmen."
Getty ImagesImmer wieder 0:2: Wie endeten die jüngsten Spiele von Inter?
0:2 hieß es auch in der Runde zuvor gegen Udinese Calcio, doch Inter reagierte mit Treffern von Carlos Augusto, Nicolo Barella, Marcus Thuram, Francesco Esposito und Ange-Yoan Bonny und gewann noch 5:3.
0:2 hieß es auch in der Runde davor gegen die SSC Neapel, doch Inter reagierte mit Treffern von Martinez (2) und Thuram und gewann noch 3:2.
Dazwischen hieß es auch zum Auftakt der Champions League 0:2 aus Sicht der Lombarden bei Real Madrid, doch mehr als der Anschlusstreffer sprang ausnahmsweise dabei nicht mehr heraus.
"Es war ein Spiel, das beide Mannschaften am Ende hätten gewinnen können", resümierte Roma-Coach Gian Piero Gasperini nach dem Remis in Rom am Samstag. "Das frühe Tor in der zweiten Halbzeit hat alles verändert und Inter neue Energie gegeben. Dennoch haben wir nie aufgehört, auf Sieg zu spielen. Dieses Match muss uns Genugtuung und großes Vertrauen geben."



