Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern auf Anfrage des SRF. Die Boulevard-Zeitung Blick hatte zunächst darüber berichtet. Für Xhaka und eine in den Fall angeblich verwickelte Ärztin gilt die Unschuldsvermutung.
Der Blick berichtete, dass die Polizei im Jahr 2023 die Praxisräume der Medizinerin durchsucht und Beweise gesichert haben soll. Xhaka werde Anfang Oktober bei der Luzerner Staatsanwaltschaft vernommen.
In den Ermittlungen gehe "es darum zu klären, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt im Zusammenhang einer möglichen Erschleichung einer falschen Beurkundung oder/und Urkundenfälschung (Corona-Zertifikate)", hieß es in einer Mitteilung des Informationsbeauftragten der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, die mehrere Schweizer Medien zitieren.
Was sagt die angeklagte Ärztin zu den Vorwürfen?
Xhaka ließ über seinen Sprecher mitteilen, dass er "den Behörden uneingeschränkt und in voller Transparenz zur Verfügung" stehe. Cornel Borbely, Anwalt der Ärztin, sagte auf Blick-Anfrage: "Meine Klientin sagt, sie habe Xhaka geimpft." Es sei den Vorgaben entsprechend verlaufen.
Der Schweizer Fußballverband teilte auf SRF-Anfrage mit, dass "Stand jetzt keine verlässlichen Informationen" vorlägen und es deshalb kein weiteres Statement geben würde. Die Schweizer Nationalmannschaft absolviert in der Länderspielpause vier Partien in der Nations League, Xhaka ist für die Spiele in Nordmazedonien (26. September), in Schottland (29. September), gegen Slowenien (3. Oktober) und im zweiten Vergleich mit Nordmazedonien (6. Oktober) fest eingeplant.



