Im Kader des BVB könnte sich im Januar-Transferfenster etwas tun. Auf der Abgangsseite gilt dies für Abwehrspieler Luca Reggiani. Wie die Ruhr Nachrichten schreiben, sei der Innenverteidiger aktuell der "heißeste Abgangskandidat" beim Tabellenführer der Bundesliga.
In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Wechselgerüchte um Reggiani. So sollen sich in der letzten Transferperiode unter anderem die beiden Serie-A-Schwergewichte Inter Mailand und AC Milan um den 18 Jahre alten Italiener bemüht haben. Ebenso galt Championship-Klub FC Southampton als konkret interessiert. Allerdings habe Reggiani am Deadline Day eine Offerte der Saints abgelehnt.
Angesichts seiner aktuellen sportlichen Entwicklung käme ein Verkauf Reggianis nicht überraschend.
In der vergangenen Saison war der Teenager noch einer der großen Gewinner beim BVB. Er profitierte von Verletzungssorgen und dem Blitz-Abgang von Leihspieler Aaron Anselmino und kam somit überraschend zu seinen ersten neun Profispielen für die Schwarzgelben, in denen ihm sogar ein Tor gelang.
Reggiani hinterließ einen bleibenden und guten Eindruck und wurde mit einem Profivertrag belohnt. Im Juni debütierte er sogar für die italienische A-Nationalmannschaft. Dann allerdings geriet seine Laufbahn ins Stocken, Reggiani galt beim BVB als Verlierer der Sommervorbereitung.
Von welchem Klub wechselte Luca Reggiani zum BVB?
In Joane Gadou verpflichtete die Borussia einen neuen hochkarätigen Konkurrenten, dem die Zukunft gehören soll. Auch Filippo Mane zog im internen Ranking an Reggiani vorbei, zudem kehrte der mittlerweile erneut verletzte Nico Schlotterbeck (Innenbandriss) zurück. Mit Emre Can (Kreuzbandriss) wird im Saisonverlauf eine weitere Innenverteidiger-Option wieder zur Verfügung stehen.
Reggiani bringt es in dieser Saison auf nur zwei Partien in Dortmunds Profimannschaft mit der mageren Einsatzzeit von insgesamt 50 Minuten. Ende August hieß es, Reggiani sei offen für eine Rückkehr in sein Heimatland. Anfang 2024 war er von dort aus der Jugend Sassuolo Calcios zum BVB gewechselt.
Getty ImagesIm Falle eine Verkaufs könnte sich auch bei möglichen Neuzugängen etwas tun, schreiben die Ruhr Nachrichten weiter. Als heißer Kandidat gilt weiterhin der polnische Junioren-Nationalspieler Marcel Regula (19, Zaglebie Lubin).
Dortmunds Sportdirektor Ole Book sagte kürzlich: "Wir sind in der Breite aktuell nicht übermäßig besetzt, das ist sicher so." Im Januar sei daher "vieles möglich".



