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imago-sport-1082796915.jpgJan Huebner

"Heißester Abgangskandidat": Beim BVB könnte ein großer Verlierer der letzten Monate bald wechseln

Im Kader des BVB könnte sich im Januar-Transferfenster etwas tun. Auf der Abgangsseite gilt dies für Abwehrspieler Luca Reggiani. Wie die Ruhr Nachrichten schreiben, sei der Innenverteidiger aktuell der "heißeste Abgangskandidat" beim Tabellenführer der Bundesliga.

In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Wechselgerüchte um Reggiani. So sollen sich in der letzten Transferperiode unter anderem die beiden Serie-A-Schwergewichte Inter Mailand und AC Milan um den 18 Jahre alten Italiener bemüht haben. Ebenso galt Championship-Klub FC Southampton als konkret interessiert. Allerdings habe Reggiani am Deadline Day eine Offerte der Saints abgelehnt.

Angesichts seiner aktuellen sportlichen Entwicklung käme ein Verkauf Reggianis nicht überraschend.

In der vergangenen Saison war der Teenager noch einer der großen Gewinner beim BVB. Er profitierte von Verletzungssorgen und dem Blitz-Abgang von Leihspieler Aaron Anselmino und kam somit überraschend zu seinen ersten neun Profispielen für die Schwarzgelben, in denen ihm sogar ein Tor gelang.

Reggiani hinterließ einen bleibenden und guten Eindruck und wurde mit einem Profivertrag belohnt. Im Juni debütierte er sogar für die italienische A-Nationalmannschaft. Dann allerdings geriet seine Laufbahn ins Stocken, Reggiani galt beim BVB als Verlierer der Sommervorbereitung.

Von welchem Klub wechselte Luca Reggiani zum BVB?

In Joane Gadou verpflichtete die Borussia einen neuen hochkarätigen Konkurrenten, dem die Zukunft gehören soll. Auch Filippo Mane zog im internen Ranking an Reggiani vorbei, zudem kehrte der mittlerweile erneut verletzte Nico Schlotterbeck (Innenbandriss) zurück. Mit Emre Can (Kreuzbandriss) wird im Saisonverlauf eine weitere Innenverteidiger-Option wieder zur Verfügung stehen.

Reggiani bringt es in dieser Saison auf nur zwei Partien in Dortmunds Profimannschaft mit der mageren Einsatzzeit von insgesamt 50 Minuten. Ende August hieß es, Reggiani sei offen für eine Rückkehr in sein Heimatland. Anfang 2024 war er von dort aus der Jugend Sassuolo Calcios zum BVB gewechselt.

Cerezo Osaka v Borussia Dortmund - Pre-Season FriendlyGetty Images

Im Falle eine Verkaufs könnte sich auch bei möglichen Neuzugängen etwas tun, schreiben die Ruhr Nachrichten weiter. Als heißer Kandidat gilt weiterhin der polnische Junioren-Nationalspieler Marcel Regula (19, Zaglebie Lubin).

Dortmunds Sportdirektor Ole Book sagte kürzlich: "Wir sind in der Breite aktuell nicht übermäßig besetzt, das ist sicher so." Im Januar sei daher "vieles möglich".

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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