Florian Kohfeldt Werder Bremen 2019Getty Images

Florian Kohfeldt nach Werder Bremens Aus gegen Bayern München: "Diese Leistung hätte gegen jeden anderen Bundesligisten gereicht"

Nach dem fesselnden Pokalspiel gegen den FC Bayern München stand Werder-Coach Florian Kohfeldt den Medienvertretern ausgiebig zur Verfügung. Er schwärmte von der Leistung seiner Mannschaft bei der knappen 2:3-Niederlage und ärgerte sich über das Entstehen des entscheidenden Gegentreffers.

"Es war einfach geil", fasste Kohfeldt das Spiel zusammen: "Heute ging unser Plan und die Taktik zu 10.000 Prozent auf. Wir haben ganz, ganz viel richtig gemacht, nur der Schuss Wachsamkeit fehlte. Aber das habe ich der Mannschaft auch so gesagt: Ich bin so stolz. Diese Leistung hätte gegen jeden anderen Bundesligisten gereicht."

Kohfeldt über Bayerns Strafstoß: "Dieser Pfiff war brutal"

Nach der Blitz-Aufholjagd durch Osako (74.) und Rashica (75.) waren die Hausherren wieder auf Kurs - bis zum fragwürdigen Elfmeter, als Gebre Selassie Coman zu Fall brachte. "Dieser Pfiff war brutal. Neun von zehn Schiedsrichter pfeifen den auf gar keinen Fall", so der 36-Jährige. Bezüglich des Videoschiedsrichters sagte Kohfeldt: "Ich könnte viel besser damit leben, hätte es heute den VAR nicht gegeben."

"Im Sommer müssen wir aber reden, wie das Ganze in Zukunft laufen soll. Das Verhältnis zwischen dem Schiedsrichter und der Bank darf nicht noch weiter hochkochen. Ich weiß nämlich nicht, ob das eben so richtig ist. Denn ich kenne die Szenen, meine Bank kennt sie. Nur der Schiedsrichter nicht. Mein Analyst wird mir bestimmt dafür den Kopf abreißen", regte Kohfeldt eine Änderung beim VAR an.

Florian Kohfeldt Werder Bremen 2019

Trotz der knappen Niederlage und dem bitteren Ausscheiden gingen die Blicke von Werders Coach in Richtung Europa: "Auf Dauer ist das ein Abend, an den wir uns gerne noch sehr lange erinnern werden. Vielleicht noch nicht für Samstag, dafür ist die Regeneration zu knapp. Aber danach wird uns dieses Spiel so viel geben."

Abschließend sagte Kohfeldt, der seit Ende 2017 Cheftrainer der Grüß-Weißen ist: "Es war eine wahnsinnige Stimmung. Solche Nächte wollen wir doch häufiger erleben."

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