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imago-sport-1069642694.jpgAnadolu Agency

Fenerbahce von FIFA mit langer Transfersperre belegt - Entwarnung am Montag?

Fenerbahce ist vom Welt-Fußballverband FIFA mit einer Transfersperre für die kommenden drei Wechselperioden belegt worden. Nach Angaben des Klubs aus Istanbul ist eine bislang noch ausstehende Ratenzahlung für Youssef En-Nesyri an den FC Sevilla der Grund für die Maßnahme. Gleichzeitig versprach Fener jedoch, die Angelegenheit schnell zu klären, sodass die Sperre wieder aufgehoben wird. "Der Verein wird die Zahlung, die durch die FIFA-Entscheidung angeordnet wurde, am nächsten Arbeitstag (Montag) vornehmen. Die Transfersperre wird dann aufgehoben, wenn die bürokratischen Vorgänge erledigt worden sind", schrieb der Klub.

En-Nesyri wechselte 2024 für eine Ablösesumme in Höhe von 19,5 Millionen Euro aus Sevilla zu Fenerbahce, spielt jedoch mittlerweile schon nicht mehr für den Verein, sondern für Al-Ittihad in Saudi-Arabien.

Fenerbahces finanzielle Situation steht schon seit längerem im Blickpunkt: Der Verein hat Schulden in Höhe von 430 Millionen Euro und gibt nach Ansicht des europäischen Fußballverbands UEFA zu viel Geld für Spielergehälter im Vergleich zum Umsatz aus.

Wen holte Fenerbahce im Sommer?

Im Sommer legte Fener auf dem Transfermarkt noch einmal nach und holte teure neue Spieler wie Mason Greenwood (für 39 Millionen Euro aus Marseille), Sidiki Cherif (für 18 Millionen Euro aus Angers), Vedat Muriqi (für 15,5 Millionen Euro von Mallorca) und Kojo Oppong (für 12 Millionen Euro aus Nizza). Dazu kamen Gehälter für neue Top-Stars wie Romelu Lukaku (Napoli) und Nathan Ake (Manchester City). Insgesamt lag das Transferminus im Sommer 2026 bei 70 Millionen Euro.

Das neue teure Team qualifizierte sich zwar für die Champions League, sammelte in der Liga aber bislang nur zehn Punkte aus sechs Partien und ist damit Tabellensechster.

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