Bist du 24 oder älter?

Hilf uns, Dein Alter zu bestätigen, indem Du eine ehrliche Antwort gibst. Diese Seite enthält Werbung für Glücksspiel (24+).

Age-restricted content

Du bist noch nicht alt genug, um Inhalte zum Thema Wetten anzusehen. Du wirst auf die Startseite weitergeleitet.

Ewald Lienen 09222016Getty Images

Ewald Lienen pflichtet Per Mertesacker bei: Fußballprofis "werden ausgelutscht"

Der langjährige Bundesligaspieler und -trainer Ewald Lienen macht die Terminfülle verantwortlich für den mentalen Stress der Fußballer. Spieler müssten "jetzt bisweilen über 60 Pflichtspiele pro Saison austragen, sie werden ausgelutscht. Dieser Raubbau an der mentalen Kraft der Spieler ist unverantwortlich", sagte der Technische Direktor des Zweitligisten FC St. Pauli dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Hat Juventus Matthias Ginter im Visier

Nachdem Weltmeister Per Mertesacker dem Spiegel wenige Monate vor seinem angekündigten Karriereende offenbart hatte, wie er unter dem hohen Druck des Profifußballs gelitten habe, kritisierte auch Lienen die überladenen Spielpläne der Profis. "Wir haben es geschafft, das Produkt auszuweiten, um möglichst viel Geld herauszupressen. Und das wird auf dem Rücken der Spieler ausgetragen", sagte der 64-Jährige.

Lienen: Mertesackers Aussagen "sehr mutig"

Im Fußball bemühe man sich zu wenig, "völlig wertfrei herauszufinden, wie die Spieler eigentlich ticken. Dadurch gehe vieles im Tagesgeschäft unter, und man habe erst jetzt gelernt, dass die Spieler "vieles dafür tun, ihre wahren Empfindungen zu verbergen."

Bericht: Der BVB hat drei Nachfolgkandidaten für Peter Stöger

Seine persönliche Situation öffentlich zu schildern sei eine "sehr mutige Entscheidung" von Per Mertesacker, zu dessen ersten Profitrainern Lienen zählt, gewesen. Dadurch sei die Hemmschwelle niedriger geworden, über das Thema zu reden.

Man dürfe aber nicht generalisieren, dass alle Menschen gleich unter dem Druck leiden. "Die einen brauchen ihn, um Höchstleistungen zu bringen, andere bekommen dadurch Angst", sagte Lienen. Das mache es für Trainer als Führungskräfte so schwierig.

Werbung

HAT IHNEN DIESE STORY GEFALLEN?

Fügen Sie GOAL.com als bevorzugte Quelle bei Google hinzu, um mehr von uns zu lesen

GOAL bei Google bevorzugen