"Natürlich" werde der Franzose bleiben, sagte Dreesen am Dienstag im "Presseclub München".
Auf die Frage, wie viele Anrufe er in diesem Sommer aus Madrid erhalten habe, antwortete Dreesen lächelnd: "Zero", also keinen. "Auch keinen Brief, kein Fax und keine Mail." Es sei "erstaunlich, was so alles verbreitet werden kann, wenn man selber weiß, was die Wahrheit ist, spannend", meinte Dreesen zu den Spekulationen.
Weiter ergänzte er zum Thema Olise: "Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Frage gestellt bekommen habe im Freundeskreis", ob der 24-Jährige die Bayern nicht vielleicht doch in Richtung Spanien verlassen könnte. Aber: "Kein einziger hat gesagt, bei 200 Millionen müsst ihr ihn verkaufen."
Real Madrid dementierte bereits jeglichen Kontakt zu Olise
Die Spekulationen um einen Wechsel von Olise zu Real waren zuletzt immer wieder hochgekocht. Die Königlichen hatten vor der WM sogar offiziell klargestellt, "dass weder direkter noch indirekter Kontakt zu dem genannten Fußballer, seinen Vertretern oder Personen aus seinem Umfeld bestanden hat". Vielmehr unterstrich der Klub "die ausgezeichneten Beziehungen" zum FC Bayern.
Abgesehen von einem enttäuschenden Auftritt im Halbfinale gegen Spanien (0:2) hatte sich Olise bei der Weltmeisterschaft noch mehr ins Rampenlicht gespielt. Der Münchner war an der Seite von Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé der Unterschiedsspieler von Les Bleus. Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft bis 2029.
Nicht in Frage kommt für Dreesen übrigens auch ein Verkauf von Luis Diaz, der zuletzt mit Al-Hilal aus Saudi-Arabien in Verbindung gebracht wurde. "Wir wären ja blöd, oder?", erwiderte Dreesen auf eine entsprechende Nachfrage.




